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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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163
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oder Venetianischen Scharlach. i6z

mehr ins Orangenfarbene fallen, aber sogleich istihre Farbe fo beschaffen, das; sie vom Kokhe undscharfen Säften seichter fleckt. Das Kapitel voinScharlache der Lobelins wird den Grund davonzeigen.

Ich habe eine große Anzahl Versuche mit die-ser Farbe angestellt, sie schöner und glänzender, alssie ordentlich ist, zn machen; aber ich habe keinRoth daraus erhalten können, das mit dem Rothder Cochenille zss vergleichen wäre. Von allenBrühen, die ich zur Vorbereitung der Wolle an-gestellet habe, ist mir keine besser gelungen, alsdie nach den erzählten Verhältnissen eingerichtetwar. Wenn man die verschiedene Farbe des Ker-mes durch verschiedene Ingredientien, aufgelösteMetalle u. s. w. ändert, erhält man daraus ver-schiedene Farben, von denen ich sogleich redenwill.

Von der Art, die Zeuge mit eben dem Roth,wie die Wolle, zu färben, will ich nur ein Wortsagen: denn wegen der unsäglichen Mannichsal-tigkeit von der Breite der Zeuge, und selbst vonihrer, oder von der Menge der Wolle, welchezu ihrer Verfertigung genommen wird, läßt sichdie Dosis auf eine Elle Zeug nicht bestimmen,und nur der Gebrauch kann dieses für jeden Zeuglehren. Will man indessen etwas Bestimmteshaben, um die Erfahrungen nicht ganz auf einGcrathewohl anzustellen, so ist am sichersten, denZeug, ehe man ihn färben will, zu wägen, unddie färbenden Ingredientien, die ich vorhin fürdie Wolle vorgeschrieben habe, ohngcfähr um einVieriheil zu vermindern, weil die Zeuge innerlich

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