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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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209
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Dom Cochenill-Scharlache. 209

Thcilchen alle zusammen viel häufiger wären, alszum schönen Scharlache nöthig ist, so würde die.ses Tuch nicht so viel Lebhaftigkeit besitzen, alses bey einem Färben bloß auf die gewöhnlicheArt erhalten hätte; daher die ersten Erfinder dieserprächtigen Farbe viele Versuche haben machenmüssen, ehe sie diese so zureden einzige Gränze derVollkommenheit erreichten.

Beym Zurichten verliehren die Scharlache alle-zeit ihren Glanz, weil dabey die Wolle niederge-drückt wird, daß sich ihre Fasern fast der Ketteparallel legen müssen. Solchergestalt hat dasTuch weniger Oberflächen der Zahl nach, undwirft folglich weniger Lichtstralen zurücke.

Außerdem ist auch das äußerste von der Wolleallezeit am meisten von der Farbe durchdrungen,welches ihre meiste Lebhaftigkeit ausmacht, unddiese äußersten Spitzen zeigen sich nicht mehp,wenn sie auf das Auch niedergedrückt find,

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