Vom Cramoist. 215
aber nicht allzu dunkclroth. Will man es dunk-ler lhaben, thut man in die erste Vorbereitungs-brühic mehr Alaun, und in die zwotc wenigerConnposition, man setzt auch in der letztem Meer-salz zu. Die Uebung wird leichtlich alle Schat-tirumgcn des Cramoisi zu machen lehren.
Nach allen den Arbeiten bey den Farben,wcüche von der Cochenille herkommen, und imvoriigen Kapitel sind erzählet worden, findetmam auf dem Boden der Brühe, welche zumRotthfärben gedienet hat, eine merkliche Mengesehr' braunen Bodensatzes, den man mit derBriühe, als unnütze, wegschüttet. Ich habemir' dergleichen zur Untersuchung bringen lasten,und) gefunden, daß dieser Bodensatz beym Schar-lach-farben einen präcipitirtcn Zinnkalk enthielte;ich habe sogar dieses Metall, obgleich mit vielerMiühc, wieder daraus hervorgebracht. DieseMache macht, daß man das, was ich gethan ha-be, ohne Vortheil nachlhun würde. Die übri-gen! Theile dieses Bodensatzes sind die Unreinig-keittcn des weißen Weinsteins, oder des LremorlarrtLri, mit den groben Thcilchen der Leichnamevorn der Cochenille, welche, wie gesagt, einkleünes Jnscck ist, vereiniget. Ich habe dieseklcnnen thierischen Theile mit kaltem Wasser ab-gcrwaschen, solches aufgerühret, und das, wasdie: Bewegung auf die Oberfläche trieb, mit ei-ncim kleinen feinen Siebe gesammlet. Auf.dieseArct habe ich diese leichten Theilchen von allenirdischen und metallischen abgesondert, sie nach-geshendö trocknen lassen, und alsdenn auf einemQ 4 Porphyr-