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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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217
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Scharlach vom Gummilack. 217

nicht, ob es gleich mit dem vierten Theile ebendieses Salzes vermenget ist; es hat mir sogargeschienen, als würde die Farbe davon fester.Wer dieses Verfahren nachahmen will, wirdfast den vierten Theil Vortheil dabey finden.

Funfzehendes Kapitel.Scharlach vom Gummilack.

AHan kann auch das rothe Theil vom Gum.

milack zum Scharlachfärbcn gebrauchen;wenn diese Farbe nicht so viel Glanz hat, alsScharlach, der mit feiner Cochenille allein ge«macht ist, so ist sie dagegen ein wenig fester.

Das Gummilack, das man beym Färbenam höchsten schätzet, ist dasjenige, das sich inAestchen oder kleinen Stäbchen befindet; denndieses ist mit thierichten Theilen am meisten ver-sehen. Man muß dasjenige wählen, das in-wendig roth ist, und außen einem schwärzlichenBraun am nächsten kommt.

Aus einer vor vielen Jahren angestellten bc,sondern Untersuchung erhellet, daß es eine Artvon Zellen ist, fast wie diejenigen, welche dieBienen und andere Insccten zu bauen pflegen. (*)O 5 Einige

(*) DaS Gummilack wird durch eine Art Schkidläufi(Loccu? I^cca) hervorgebracht; das junge Insekt kommtim November und December hervor, und fitzt sich wie

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