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Des Herrn Hellot's ... Färbekunst oder Unterricht Wolle und wollene Zeuge zu färben, nebst Vorschriften zu Prüfungen derselben durchs Absieden / Jean Hellot ; aus dem Französischen übersetzt und mit einer Anweisung zur Seidenfärberey versehen von Abraham Gotthelf Kästner
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223
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Scharlach vom Gummilack. 22z

gesagt habe. Denn je mehr man Materien hak,eine solche Farbe, wie der Scharlach ist, zu ver-fertigen, desto mehr wird sich ihr Prciß vermin-dem. Alle diese mit Cochenille, Lack und andernMaterien angestellten Versuche scheinen dem Fär-ber unnütze, aber der Naturforscher weis sie zubrauchen, wenn er die Gründe von diesen Ver-änderungen in den matcri'alischcn Farben sucht;und das, wenige, was ich davon gesagt habe,reicht zu, darzurhun, daß dieser Gegenstand un-gemein reich ist. (*)

(*) Man kann die färbenden Theilchen des Gummilackdurch schlechtes Flußwaffer, ohne emiqrn Zusah aus,ziehen, wenn man nur dieses Wasser etwas mehr alslaulicht werden lässet, und das gepulverte Lack in ei-nen Sack von grober Leinwand thut, den ein Man,,im Kessel mit seinen Füßen tritt. Ein kluger Färberwird sich diese Anmerkung zu Nutze zu machen wissen.

Sechzehendes Kapitel.

Vom polnischen Coccus, einem färbendenInsect.

polnische Coccus ist ein klein rundcsInsect,etwas kleiner, als ein Coriandcrkorn. Eshangt an den Wurzeln des kol^Aoni Locciteri iu-cucri llore mujore pererini, nach Nays Bcncn-

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