224 Wom polnischen CoccuS.
folio rnsjors 6ors. Nach Herrn Breyns Berichteist es im Pcalatinat von Kiow, der an die Ukrainegränzet, scssr Häufig um die Städte Ludnow, Piar-ka, Stobdysszcze und andern sandichten und wüstenGegenden v>on der Ukraine, von Podolien, Vol«hinicn, denn Grosherzogthum Litrhauen, und selbstin Preußen , nach der Seite von Thoren zu, zufinden. Diejenigen, welche es sammlen, wissen,daß solches sogleich nach dem längsten Tage ge-schehen muK, da der Coccus reif, und von sei-nem Purpuirsafte erfüllt ist, Sie haben einenkleinen hohllen Spaten in der Hand, der wie dieSchaufel eines Hirtenstabcs gemacht ist, undeinen kurzen Griff hat. Sie halten die Pflanzemir einer Hand, und heben fie mit der andern, ver-mittelst die,seö Werkzeuges, aus der Erde, neh-wen alsden n diese kleinen Beeren oder Insectenab, und setzten die Pflanze wieder in eben das Loch,um sie nicht zu verderben, welches alles von th-uen mit bervundernswürdiger Gcschicklichkeit undGeschwindigkeit geschiehet. Nachdem sie den Cor-pus durch ei n besonders darzu gemachtes Sieb vonfeiner Erde gereini'get haben, suchen sie zu verhü-tten, daß er sich nicht in einen Wurm verwandelt.In dieser Absicht besprengen sieihnmitEßig, undtu auch mal auch mit sehr kaltem Wasser, tragen ihn«aledenn in einen warmen Ort, aber mit Vorsich-tigkcit; oder sie setzen ihn auch an die Sonne,daß er daselbst trocknet und stirbt, sonst würdendiese Insecten verderben, und wenn man sie all-Ku übereilt trocknete, ihre schöne Farbe verlieh,r en. Manchmal sondern sie diese kleine Insecten
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