§. 10.
THEORIE DES AUGENEEUCIITENS.
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um ihre Cosinus gleich I setzen zu können, obgleich der Satz sich auch in all-gemeinerer Form beweisen lässt.
1) Wenn ß nicht am Orte des Bildes von a liegt,
Es sei A C die optische Axe des brechenden Systems, F sein erster, G seinzweiter Hauptpunkt, a das erste Flächenelement, welches wir, da es verschwindendklein sein soll, nur durch
. einen Punkt in der Zeich- -
nung dargestellt haben,
Y sein Bild, f x f 2 derDurchschnitt des einfal-lenden Strahlenbündels in
, ,, , , l'uj- 9t.
der ersten Hauptebene,
g x g 2 derselbe in der zweiten. Die Grundfläche des Strahlenbündels in der erstenHauptebene ist congruent derselben in der zweiten ; ihre gemeinsame Grösse sei 4>.Das zweite Flächenelement ß liege in der Ebene, welche in B senkrecht gegen dieoptische Axe steht, und b x b 2 sei der Durchschnitt des Strahlenbündels in dieser
a ____
--—_
A
*\
- z
Ebene. Die Fusspunkte der von a und y auf die optische Axe gefällten Lotheseien A und C.
Die Lichtmenge, welche von a auf die Grundfläche des Strahlenkcgelsfällt, ist nach Gleichung f) gleich
n , 2 II • a • $
fi li
wenn II die Helligkeit von a ist.teren Querschnitte des
Strahlenkegels
A F 2
Dieselbe Lichtmenge fällt auch auf die wei-in g 1 g 2 und öj b 2 . Die Lichtmcnge nun,
welche in der letzteren Ebene auf das Flächeuelemeut ß fällt, verhält sich zu derganzen Lichtmenge, welche die Fläche b l b 2 trifft, wie die Oberfläche von ß zu
dem Querschnitt des Strahlenkegels in
6j b 2 , den wir mit
bezeichnen wollen. Es
ist also die ganze Lichtmenge X, welche von a auf ß fallt, gleich
$ «j 2 //aß
A F 2
*)■
Nun ist aber.ferner
$
(ffl »2
CG 2
B C 2giebtCG 2
BC* ■ A F 2
S {>h KY 1
Dieser Werth, in die Gleichung 2) gesetzt,
X = n^H aß
Da nun nach §. 9 Gleichung 8 a)
GC _ _ F* _
A F ~ AF—F i’
wo F x und F 2 die beiden Brennweiten des Systems sind, so ist
n,
Y = //aß
>i 2 G. z -
2 a).
[1 F F, -\- BG ■ I\ — /I F B GJ 2
Ebenso bekommt man nun für die Lichtmenge Y, welche von ß, wenn cs mitder Helligkeit n 2 2 II leuchtet, auf a fällt, den Ausdruck
n a 2 V
Y = //aß
[AF- F 2 A-BG F x — A F ■ BG\' 2
2 b).