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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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eine kleine leichte Figur (das Jf r ettermamtchen ), wel-che bei der Bewegung des Quecksilbers seine Stel-lung verändert. Um dieses noch bemerklicher zumachen, brachte Commier verschiedene Scheibenan, oder setzte die Figur auf einen in der Flüssig-keit schwebenden Cylinder , oder befestigte sie anein Schnürchen , dessen anderes Ende ein kleinesGegengewicht tragt, welches auf der Flüssigkeitliegt , und von dieser gehoben oder gesenkt wird.Dergleichen Spielereien thun aber hier der Praxis nichtWenig Eintrag.

Pascal Iixper. nouvcll. touchana le vuidc. Par. 16451

Luz a. a. O. 'I'af. I, Iig. i.

; Geh lers phys. W. B. Tat. III. F. 58.

Fischer a. a. O. I. Fig. 3i.

2) Descar tes Barometer.

Die Torricelli sche Rohre läuft da, wo dieobere Quecksilberfläche steht, in einen weiten Glas-cylinder aus , über welchen noch eine lange, dünne,oben geschlossene Glasröhre gesetzt ist. Diese undder Cylinder sind zur Hälfte mit Wasser gefüllt,das über der Quecksilbersäule steht , und in ebendem Verhältnisse sinken muss , als diese fällt. Aufdiese Art wird der Raum der Barometerveränderuu-gen zwar vergrössert, und die Genauigkeit der Beob-achtungen , welche sich nun bis auf die kleinstenVeränderungen ausdehnen, scheint eben dadurch er-leichtert zu werden. Allein durch diese Vergrös-serungen des Steigens und Fallcns vergrössern sichdie Unvollkommenheiten der Barometerbeobachtungen

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