9) Cbangeit x Reisebarometer. #
Dem äussern Ansehen nach ein Heberbarometer,in seinem Verhalten aber ein wirkliches Gefässbaro-meter mit einer Seitenröhre (appendice), die andem kurzem Schenkel abwärts steigt. Um auf ho-llen Bergen auch abwesend damit Versuche anzustel-len, soll man das Instrument blos dahin schickenund umkehren lassen, worauf das Quecksilber sinktund in die Seitenröhre.übergebt. Nach der Mengedes darinne befindlichen Quecksilbers lässt sich der Ba-rometerstand auf jenem Berge beurtheilen. — ZuHöhenmessungen leidet diese Vorrichtung an sichschon keine Anwendung, wenn auch dieselbe sichergenug verwahrt wäre, als sie es doch nicht ist, undman Ach auch auf seinen entfernten Beobachter ebenso gut 'erlassen könnte, als auf die sorgfältige Be-handlung des Instruments ' selbst bei dem Transport.
Iouru. de Phys. Mai 178Ö.
Goth. Magaz. Taf. III. Fig. 2.
Gehler’s \Y". ß. Taf. III. Fjg. 5 o.
10) Cb an gen x zweites Reisebarometer.
Das nernliche, nur steht hier, Weil es für Be-obachtungen in der Tiefe bestimmt ist, die Seiten-röhre an dem langem Schenkfel. Diese muss abervor dem Füllen an der Lampe aufwärts gebogen wer-den, so dass der lange Schenkel eine Art von Gabelbilde, und erst nach dem Füllen und Auskochen diegehörige Stellung bekomme. Bei dem Einsenken ineine Tiefe steigt das Quecksilber höher; das amhöchsten stehende geht in den Appendix über; bei
dem