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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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320
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Siegellak überzogene offene Mündung eine Messingkugelmit Siegellak geklebt ist, die mit der innern Bele-gung in Verbindung steht. Zu Versuchen wird die-se kleine Verstärkungsflasche, um sie zu laden, zwi-schen den Fingern gehalten , und zugleich zwischendem Daumen und Zeigefinger, welche beide mit Ka-tzenfell überzogen sind, ein seidnes durch eine Sie-gellakauflösung gezogenes Band, woran man die Mes-singkugel andrückt, verhältnissmäsig stärker oderschwächer gerieben. Mit dieser einfachen Geräth-schaft lässt sich in kurzer Zeit die belegte Röhreziemlich stark laden.

3 ) Ingenb 011 s s Havddektrisirwaschine.

Ein starkes überfirnisstes Stück Seidenzeug, daszwischen einer doppelten Kupferplatte mit Hirsch-haut oder Katzenbalg überzogen gerieben W'ird. Durcheinen Spalt zwischen zwei messingenen Stäben, mitdenen die Kupferplatte durch Glasstangen verbundenist, geht das Seidenzeug gleich nach der Reibungdurch; diese Stangen vertreten daher die Stelle einesHauptleiters. Das Seidenzeug wird an seinem obemund untern Ende von Leisten mit hölzernen Kugelnangespannt, durch welche seidene Bänder gezogensind, woran man das ganze oben an einen Nagel hän-gen und unten mit der Hand spannen kann. Mit ei-ner Leidner Flasche, deren äussere Belegung die rei-benden Kupferplatten, und ihre obere mir der innernSeite zusammenhängende Haube die Stangen durchStifte fixirt, fährt man auf und nieder, und nimmtzugleich das Reibzeug und den Leiter mit sich , um

Fielt-