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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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359
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0.6) Das Mikroelektrometer.

Taf. III. Fig. 79.

Ein glockenförmiges Glasgefäss (3 Zoll im Durch-messer) a b c d, mit einem 1/2 Zoll langen und 1/4Zoll breiten , Halse mit seiner untern Oeffnung in ei-ne messingene Schüssel e f g h mit Siegellack befe-stiget. Jn dem Halse steckt ein Kork, welchen der.kleine Messingstreifen i k so durchbohrt , dass erüber dem Kork hervorstehen muss. Von ihm hängenzwei Hollundermarkkiigelchen au sehr feinen Goldfa-den herab. Die Kapsel o p q r über einem messinge-nen Ringe um den Hals der Glocke drückt den her-vorstehenden Messingstreifeil i k nieder, und stehtdadurch mit dem Faden und Kügelchen in Verbin-dung. In der Hülse und Schüssel sind Metalldräthe st u v eingeschroben , wodurch dieses Elektrometermit andern Leitern verbunden werden kann. DerGebrauch dieses sehr empfindlichen Elektrometers lässtsich leicht übersehen.

Kunze Tab, V. Fig. ioo,

27 J) Cutkbert son's Elektrometer,

Taf. Iir. Fig. 81.

An einem sehr dünnen Spiesse von Elfenbein a,der um eine Achse sich bewegt , wird durch einemittelst ihrer Charniere perpendiculaer zu stellendekupferne Röhre A B, worauf das Elektrometer steht,ein Korkkügelchen d abgestossen , und dessen Re-pulsionswinkel durch das Ende des Spiesses b aufder Skale c c c angezeigt. Dieses beweglichereElektrometer ist dazu bestimmt, die Grade der er-lang-