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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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366
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se, dass sich die Kammer^, nach zurückgezogenemKolben , mit dem Gasgemenge füllen kann. Ist hie-rauf die mit weichem Leder umwickelte Bleikugel indie Mündung eingebracht, so schraubt man den Laufdarüber , und zündet endlich mittelst zweier Drathemit Knöpfen, die rief genug im Elfenbeine liegenund nicht weit von einander abstehen, die Knalluftdurch den elektrischen Funken an. Wegen derzusammengesetzten Einrichtung dieser Pistole, wobeileicht gefährliche Unordnung auch in der Manipula-tion entsteht, dürfte man fast abgeschreckt werden.Versuche damit anaustellen.

Cavallo a. a. C). S. 277.

4) Pickel"s KnnHluftpistole.

Tab. III. Fig. 84. 8.5

Ein starker Cyünder von gegossenem Metall, vor-ne konisch zugespitzt, mit sehr weiter Mündung füreinen dicken Stöpsel. Dmch die zwei Schrauben KKwird das vordere und hintere Stück K K an den Kör-per der Pistole befestiget. Der Stempel A Fig 84hat an seinem cylindrischen Theile einen in den Pi-stolenlauf gut einpassenden Kork, und läuft nach vor-ne konisch zu. ln der kleinen vordem Stempelhölungliegt ein mit Aether getränkter Schwamm. In demStempel und seinem Kolben oder Handgriff C C istder Länge nach ein Kanal, der mit dem Hahne Ncommuniciren kann. An ein mit-einem Plahne verse-henes Messingstück E Fig. 84. 85 , welches konischsich spitzt, um entweder bei der Gasentwickelungauf eine Glocke, oder auf N durch die Dazwischen-

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