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se, dass sich die Kammer^, nach zurückgezogenemKolben , mit dem Gasgemenge füllen kann. Ist hie-rauf die mit weichem Leder umwickelte Bleikugel indie Mündung eingebracht, so schraubt man den Laufdarüber , und zündet endlich mittelst zweier Drathemit Knöpfen, die rief genug im Elfenbeine liegenund nicht weit von einander abstehen, die Knalluftdurch den elektrischen Funken an. — Wegen derzusammengesetzten Einrichtung dieser Pistole, wobeileicht gefährliche Unordnung auch in der Manipula-tion entsteht, dürfte man fast abgeschreckt werden.Versuche damit anaustellen.
Cavallo a. a. C). S. 277.
4) Pickel"s KnnHluftpistole.
Tab. III. Fig. 84. 8.5
Ein starker Cyünder von gegossenem Metall, vor-ne konisch zugespitzt, mit sehr weiter Mündung füreinen dicken Stöpsel. Dmch die zwei Schrauben KKwird das vordere und hintere Stück K K an den Kör-per der Pistole befestiget. Der Stempel A Fig 84hat an seinem cylindrischen Theile einen in den Pi-stolenlauf gut einpassenden Kork, und läuft nach vor-ne konisch zu. ln der kleinen vordem Stempelhölungliegt ein mit Aether getränkter Schwamm. In demStempel und seinem Kolben oder Handgriff C C istder Länge nach ein Kanal, der mit dem Hahne Ncommuniciren kann. An ein mit-einem Plahne verse-henes Messingstück E Fig. 84. 85 , welches konischsich spitzt, um entweder bei der Gasentwickelungauf eine Glocke, oder auf N durch die Dazwischen-
kunft