Buch 
[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
Entstehung
Seite
373
JPEG-Download
 

sammlet werden können. Bei diesen Versuchendarf man , um sich keiner Gefahr des Zerspringensder Gefösse auszusetzen , die Explosion nicht zu sehrverstärken. Statt des Wassers können auch andereFlüssigkeiten angewendet werden , nur muss man beiSäuren , die das Metall angreifen, die Dräthe mit ei-nem Lackfirniss überziehen.

Grens iourn. d. Ph. II. 2. 1790. S. 194.

il) v. Marums Apparat, um die Verände-rung verschiedener Körper durch Elektricitätzu prüfen.

Ein Glasröhrenapparat; das eine zugeschmolzeneEnde jeder Röhre durchbohrt ein Platinadrath. NurStolle , die das Quecksilber nicht angreifen , werdenüber letzterm in die Röhre so weit eingebracht, dasssie einen Raum von t Zoll einnehmen, und über die-se wird noch eine Luftsäule von 1/2 Zoll geleitet,damit die Elektricität in einem Strome den zu prüfen-den Körper berühren kann. Statt der gemeinen Luft,die durch ihre vermittelst der Elektricität bewirkteZersetzung die Versuche unsicher machen könnte,wird vorzugsweise Sauerstoff - oder Stickstoffgas an-gewendet. Die so gefüllte Röhre wird nun mit ih-rem offnen Ende nach unten in ein Glas voll Queck-silber unter die auf einer Glasröhre isolirte Säule ge-kehrt, und senkrecht gehalten, indem das obere En-de derselben durch die Oeffnung einer Kupferplattegeht, und den Leiter fast berührt, den man dem Lei-ter einer Elektrisirmaschine nähert. Äuf dieseArt kann man im Kleinen sehr genau erforschen, wel-

Aa » che