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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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374
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che Veränderungen nicht nur elastische und tropfbareFlüssigkeiten, sondern auch feste Körper, z. B, Me-tallkalke durch die Eiektricität erleiden.

Scher ers Iourn. II. io. S. 4G7. Tab. IV. F. 5 .Gilberts Aun. I. 2. Tab. IV. Fig. 6.

v. Mar ums zweiter Apparat

besteht aus einem gläsernen Ballon, der mit ei-nem Stöpsel dicht verschlossen ist. Diesen durchbohrtein Kupferdrath , dessen Spitze bis in die Mitte desBallons reicht, um die ihm mitgetbeilte Eiektricitätin die im Ballon eingeschlossene Luft zu verbreiten.Um zu sehen, ob sich wohl diese Luft beim Elektri-siren ausdehne, welches sie aber nicht thut, dienteine krumme an beiden Enden offne, j/2 Linie weiteRöhre in der Mitte nach oben zu mit Quecksilber ge-füllt, welches, wenn die Luft im Ballon auch nurwenig ausgedehnt wird, steigen müsste. Der Brathwird erst mit dem positiven, und dann mit dem ne-gativen Leiter in Verbindung gebracht. Dieser Ap-parat, womit man den Einfluss der Eiektricität aufdie atmosphärische Luft im Kleinen untersuchen kann,ist sehr empfindlich, und giebc sichere Resultate.

Gilb,erts Annal. etc. I. 2. Taf. IV. Fig. 7,

13 ,) Henry's Apparat

kommt gröstentheils mit dem zweiten ApparatVon Cavendish überein. Zum Elektrisiren des Ga-ses dient bald eine gebogene , bald eine gerade mitQuecksilber gesperrte Glasröhre. Das Volum der er-haltenen und der eingelassenen Gasarten wird mit ei-