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vom Mittelpunkt der Kugel aus gerechnet, drei Vier-tel ihres Durchmessers betragt. Ein solches Kügel-chen von 1/12 Zoll Durchmesser vergrössert 128 mal.Die kleinsten Kügelchen des P. di Torre hatten nur1/240 Zoll im Durchmesser , und vergrösserten also2560 mal. — Letztere sind wegen Mangel desLichts , der zu starken Annäherung des Auges , dasnicht wenig dabei leidet, des zu beschrankten deut-lichen Sehefelds, und der Schwierigkeit wegen, dieGegenstände irgendwo anzubringen , ganz unbrauch-bar.
lloot's Microcraphia. Lond. iG 65 . Fol.
2) Leeuvoenboek’s Mikroskop.
Ein einfaches Linsenglas, das zwischen zwosilbernen in der Mitte durchbohrten Scheiben liegt.Der Gegenstand klebt an einer Nadel fest, die manwillkührlich richten kann. — Wenn gleich die I.eeu-wenhoekisehen Linsen nur 160 mal vergrossern,60 geschieht dieses doch mit vorzüglicher Deutlich-keit und Praecision.
Arcana naturae deterta. p, 162. etc.
$) Wilsonisches oder Lieberkübnis cbesMikroskop .
Es besteht aus zwei an den Seiten offenen Rohren,die sich in einander schrauben lassen. Am Ende derinnern ist ein grosses , erhabenes Linsenglas , wel-ches gegen das Licht gekehrt, den ganzen Raumseiner Brennweite stark erleuchtet. Die äussere Röh-re , worinne sich eine Spiralfeder gegen eine Platte
stemmt,