eine gezahnte Stange und ein Rad den Theil , wel-cher den Gegenstand hält, in die gehörige Entfer-nung von den Gläsern bringen. Das Ganze lässt sichauf ein Gestelle schrauben , um so die horizontalunter dem Glase liegenden Gegenstände zu betrach-ten. Um dieses Mikroskop , eine Nachahmung desAdamschen , auch als Sonnenmikroskop brauchbar,in die gehörige Richtung gegen das Obiekt zu brin-gen, stellt man es durch Verschiebung der Röhre,worinne die Gläser sind, leichter und richtiger, alsmit Schrauben. Die Erleuchtung von obenher ge-schieht hier bequemer und stärker, als gewöhnlich,durch ein besonderes dazu eingerichtetes Glas.
Gotting. gel. Anzeigen. 1770. Stk.. i 32 .
15 ) Aepinus Mikroskopwird aus einem achromatischen Fernrohre ver-fertiget, dessen Objektiv mit dem Ocularapparat auseinem andern Fernrohre so verbunden ist, dass sichdas Ganze bis gegen 4 Fuss verlängern lässt. DieOefl'nung des Objekts ist etwa 1 Zoll, dessen Ab-stand von der Sache 6 — 7 Zoll; die Länge desWerkzeugs ohne Okularapparat ein wenig kürzer,als 3 Fuss Engl . — Dieses mikroskopische Fernrohr,im Grunde das Drebbelsche Mikroskop ist nicht neu.JP'olff a. a. O. spricht beiläufig davon ; Martinschlug längst kleine achromatische Perspektive zu Mi-kroskopen vor, und Lech (s. Abh. d. Schwed Aka.demie d. Wiss. 1762. XXIV.) hat selbst schon Ge-brauch davon gemacht. Uebrigens ist die Länge vondergleichen Mikroskopen doch im Gebrauche etwashinderlich, man müsste sie denn in einer horizonta-len