Vorrede des Verfaſſers. 8
wenn man den Umfang und die Groͤſſe der Figur beſtim-men kann. Die beyden Lehren erfordern eine tiefere Ein-ſicht in die mathematiſchen Wiſſenſchaften, und koͤnnennicht entwickelt werden, ohne die Kunſt zu gebrauchen,welche ſie zu erſinden angewandt worden. Es iſt mirnicht unbekannt, daß bey den Capiteln, welche dieſe Leh-ren betreffen, den mehreſten Leſern in der folgenden Ab-handlung Hinderniſſe aufſtoſſen werden, aber es ſcheinet
unmdglich zu ſeyn, die Entwickelung einer Materie vorzu-
nehmen und den Huͤlfsmitteln dazu zugleich auszuweichen.Ich vermuthe daher, daß dieſe und mehr nuͤtzliche Abhand-
lungen das ſchwediſche Publicum anlocken koͤnne, ſich ſo
wie in England von Jugend auf mit den ſo nuͤtzlichen ma-thematiſchen Kaͤnntniſſen bekannt zu machen, und daß esmir nicht zum Fehler angerechnet werde, eine gruͤndliche-
re Erdbeſchreibung verfaſſet zu haben, als bisher imſchwediſchen herausgekommen iſt. Unterdeſſen muͤſſen
diejenigen, welche die hier eingefuͤhrten geometriſchen Un-
terſuchungen nicht verſtehen, ſich damit genuͤgen, die
Schlusſaͤtze nachzuleſen, 1 welche hier angefuͤhret worden
und ſie im Gedaͤchtniſſe zu behalten, um einigermaſſen zueinem deutlichen Begriff von der Erde und deren Beſchaf-
fenheit zu velangen Auf ſolche Art konnen ſie alle geo-. b metri-