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656 Achtes Capitet.
ſchen Sphaͤre hinzu zu ſetzen; aber wir muͤſſen uns nun zu der
Erklaͤrung der Zeitrechnung wenden, welche man nothwendigkennen muß, wenn man den rechten Gebrauch und Nutzen berGloben verſtehen will.—
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Vom Calender oder der Zeitrechnung.
as iſt Zeit? Die Gelehrten behaupten, daß ſich die Fra-ge eher verſtehen als erklaͤren laſſe. Die Zeit iſt einer L-
nie gleich, die aus der Bewegung eines Puncts entſtehet, derenAnfang unendlich weit weg iſt und deren Ende eben ſo unbegreif-lich iſt, da die Bewegung des Punets nie aufhoͤret. Das gegen..waͤrtige entſpricht dem Raum, wo das flieſſende Punect ſich ebenbefindet; das vergangene dem Theil der Linie, ſo von Anfang anbeſchrieben worden; und das Zukuͤnftige folget der Bewegung desPuncts von dem Gegenwaͤrtigen an. Es iſt leicht die Zeit zumeſſen, wenn man eine gleichfoͤrmige Bewegung vor ſich hat, dieentweder in einer graden Linie oder in einer Kreislinie um einengegebenen Mittelpunct geſchiehet; aber die Natur hat uns keinegradlinigte Bewegnng, die wir beſtaͤndig beobachten koͤnnen, vor-geleget, daher muͤſſen wir die Winkelbewegungen zum Maaß derZeit gebrauchen. Dieſe muͤſſen gleichfoͤrmig ſeyn, alſo ſind dieCirculformige Bewegungen, da die Peripherien mit unveraͤnder-licher Geſchwindigkeit beſchrieben werden, die AIschr