Band 
II.ter Theil.
Seite
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Von der Figur der Erde und bes Himmels. 12

Koſten verwandt worden. Der Ausgang hat gelehret, daß dieErde nicht viel von einer Kugel abweiche. Wir koͤnnen ſie alſo

im Anfange fuͤr eine Kugel annehmen und aus den 819873—dieſer Figur die Erdbeſchreibung erlaͤutern.

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Zweytes Capitel. 388a 2 kaͤglichen Bewegung der Erde und1 Sincheanmse Kedfu ge1

De taͤgliche Behegaes der Eg⸗ iſt die Urſache ven ſcheinba-ren Umdrehung der bimmliſchen Sphaͤre. Um dies zuverſtehen und zu erklaͤren, ſey AaD(Fig. 4.) ein Circul und derHalbmeſſer CaA ſey verlaͤngert bis zu einem weit abgelegenen Ob-ject B; in A ſey ein Beobachter, ſo wird er den Stern B in derAnie Aß oder in der Richtung cCAB ſehen. Wenn ſich nunder Kreis CAaDA um C drehet, ſo daß das Punet A nach akommt, ſo muß der Stern B in der Linie aß erſcheinen. DerBeobachter, welcher in A war und nach a gekommen, ſiehet da-ſelbſt den Stern nicht mehr in der Richtung Cab, ſondern nach

einer andern Richtung aB, welche mit Ca den Winkel ban

macht. Wenn nun der Beobachter von der Umdrehung nichtsweiß, ſondern meynet, daß er ſtill geſtanden, ſo muß er glauben,

daß der Stern von der Linie Ca ſich nach der Linie alz verruͤcket

habe, und er wird die Bewegung des Sterns durch den Winkelbaß meſſen. Dieſer Winkel baß iſt der Summe der WinkelAca und aßc gleich(Euclid. B. 1. S. 32.), aber je weiter derStern B von C entfernt iſt, deſto kleiner iſt der Winkel CBa, ſodaß aß mit oß parallel wird, wenn Cß unendlich lang iſt, undWeltbeſchr. II. C alſo