Band 
II.ter Theil.
Seite
66
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66 Viertes Capittel.tigung des Unterſcheides der Breiten vom Maupertuis, und besgeometriſchen Abſtandes vom De Thuͤry verglichen ward, ſofand man das Verhaͤltniß 131 zu 132, und das Verhaͤltniß von158 zu 169, wenn man die Meſſung zwiſchen Rodes und Perpignanan der Stelle von Picards Meſſung gebrauchte; daſſelbe Ver-haͤltniß fand man auch, wenn man den zulezt abgemeſſenen Gaadder Lͤnge mit dem Grad der Breite verglich, der in ſelbiger Brei-te gefunden war... 1Die Akademie der Wiſſenſchaften in Paris glaubte odervermuthebe von der Zeit an, daß die Meſſungen der nach Peruabgeſchickten, dasjenige beſtaͤtigen wuͤrde, was auf ſolche Art ge-funden war, und erwartete ihre Heimkunſt, als den lezten Be-weis der Meynung von der Figur der Erde. Endlich langteBouguer von ſeiner ſehr beſchwerlichen Reiſe in Paris an, undberichtete der Academie, daß er einen Meridianbogen von 30 0orn abgemeſſen und deſſen Laͤnge 175940 Toiſen gefunden habe.Er gab die Laͤnge des Grades zu 56753 franz. Toiſen oder 62098,7ſchw. Faden an, die der Mittelbreite von 10 207 130 ½, nachdemdie Meſſung auf die Meeresffaͤche und nach der mittelmaͤßigenWaͤrme, welche mit 180 des ſchwed. Thermometers uͤbereinkommt, 1berichtiget worden(g). Er unterſuchte nachher den Unterſcheidzwiſchen den bothniſchen, franzoͤſiſchen und peruſchen Gradenund die Vergroͤſſerung der Grade vom Aequator nach den Polenduͤnkte ihm in dem Verhaͤltniß der Biquadrate der Sinus derBreiten zu ſtehen,(h) wornach er das Verhaͤltniß zwiſchen derErbdaxe und den Durchmeſſer des Aequators wie 179 zu 179 be-ſtimmte(!). Mit Bouguers Bericht ſtimmte Condamine hisauf 3 Toiſen zuſammen.(i) Denn ſeine Rechnung ſetzte denGrad fuͤr dieſelbe Mittelbreite auf 56750 Toiſen. Hieraus und8 qus

(9) Figure de la terre par Bouguer p. 274.Ch) ebendaſ. p. 290. ſeq. 5(i) Meſuxe des trois premiers degrés par Condamine.