Band 
II.ter Theil.
Seite
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gen in der Eccentricitaͤt und groͤſeer Are in gewiſſen Graͤn-zen erhalten werden. 1““. 46. 18—

Im§. 42 iſt angenommen worden, daß die Ebene der

Mondbahn mit der Ebene der Eccliptik zuſammenfalle, damit dieWuͤrkung der Sonne auf den Mond deſto leichter erklaͤret werden

koͤnnte; die Neigung der Mondbahn iſt auch ſehr klein, naͤmlichungefaͤhr Grade, ſo daß die Wuͤrkung der Sonne auf den Mondwenig kleiner iſt, als ſie ſeyn wuͤrde, wenn die Ebene der Mond-bahn in der Ebene der Eccliptik laͤge. Aber ungeachtet der ge-ringen Neigung verurſacht doch die beſtaͤndige Wuͤrkung der Son-nee in der Mondbahn eine Aenderung, die ſich deutlich offenbahret;naͤmlich daß die Knoten der Mondbahn zuruͤckgehen und ihrenUmlauf in 18 Jahren 224 Tagen und 5Stunden vollenden, odermit einer graden Jahrzahl in 10 Jahren, welches in der Zeitrech-nung eine merkwuͤrdige Periode iſt, und zur Verfertigung der ſoge-nannten beſtaͤndigen Calender gebraucht wird.Es ſey alſo die Mondbahn gegen die Ebene der Eccliptikgeneigt, und ſchneide dieſelbe in der graden Linie Nn,(Fig. 30) diedurch der Erde Mittelpunct T gehet; man ziehe IS nach der Sonnein S und der Mond ſey in L; man ziehe SL, imgleichen LBmit S parallel und mit ihr von einerley Groͤſſe, und macheSIL.⸗:ST==LB:LE, wie(Fig. 35); ſo liegen LB undLE in der Ebene SITL. Und wenn man die grade Linie BE.ziehet, und das Parallelogramm L.BEF zeichnet, ſo lieget LE

nicht in der Ebeue der Mondbahn, ſondern in der Ebene SL. T.

Es ſey nun LR eine Tangente der Mondbahn in dem Punct L.

und durch L.R ſey eine Ebene ſenkrecht auf die Ebene der Mond-bahn gelegt und werde von der Ebene SIL in LM geſchnitten.

8. LEFWenn nun die Kraft

die Bewegung des Mondes ſtoͤh-1.8 ret,

Von Bewegung des Mondes üm die Erde. 187