Band 
II.ter Theil.
Seite
199
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Von Eintheilung der himmliſchen Sphaͤre. 199

die uͤbrigen, ſo wie es der Schein mit ſich bringet, weiter weg.Nach dieſen Begriffen klaͤret ſich der Zweck bey dem ungeheurenAbſtande der Fixſterne auf. Damit naͤmlich die Planetenſyſte-me dieſer Sonnen zureichlich Raum haben moͤgen, und die Pla-neten oder Cometen nicht aus einem Syſtem zum andern laufenkönnen oder durch ihre Annaͤherung unter einander ihre Bahneneinander auf eine allzubedeutende Art ſtoͤhren. Daraus wuͤrdeauch leichter begriffen werden, daß die Fixſterne, die man nunals Mittelpuncte von Planetenſyſteinen anſehen muͤſte, nicht ineinem gewiſſen Abſtande um ein gewiſſes Punet herum geſtelltangenommen werden koͤnnen; ſondern daß dieſe Syſteme ehe ineiner Ordnung liegen muͤſſen, welche, ob ſie uns gleich unbekanntiſt, doch auf irgend einen hoͤhern Zweck in der ganzen Sammlungaller Planeten⸗ oder Weltſyſteme abzielet. Menſthen lenken alleAbſichten des Schoͤpfers auf die kleine Kugel, welche ſie bewoh-nen, aber ſie wiſſen weder noch kennen ſie den rechten Zuſammen-hang der uͤbrigen unter einander, und vergeſſen, wie wenig die-ſelben die Erdkugel betreffen koͤnnen. Wie koͤnnen ſie es da ab-1“ daß die Fixſterne alle gleich weit von der Erde entfernetDiejenigen, welche den gemeinſchaftlichen gleichen Abſtandaller Firſterne von der Erde oder unſerm Sonnenſyſtem behaup-ten, haben den Unterſcheid in der ſcheinbaren Groͤſſe der Sterneürch ihre wuͤrkliche Ungleichheit erklaͤren wollen, ſo daß ſie dafuͤrgehalten, die groͤßten Firſterne leuchteten am meiſten, und ſoſe uͤbrigen nach ihrer Ordnung, wie es ihre ſcheinbare Groͤſſemit ſich bringet. Aber dies iſt gar zu unbegreiflich, da wir dieZixſterne ſo ungleich ausgeſtreuet ſehen, daß wir an einer Gegendur einige wenige bemerken, da man ſie an andern eben ſo groſſenSeellen des Sterngewoͤlbes bey hunderten zaͤhlet. Dieſer Um-ſcheinet wenigſtens zu zeigen, daß nicht die Erde der Mit.dunct des Sterngewoͤlbes ſey. Auſſerdem koͤnnen wir 8 8. 888 gleich-