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odder weniger Grade enthalten muͤſſen.
Von Eintheilung der himmliſchen Sphaͤre. 2275Aber wenn die Waͤrme zunimmt, ſo zeigen die Beobachtungen,
daß die Strahlenbrechungen fuͤr einen Grad nach dem ſchwed.Thermometer um ungefaͤhr-0 und fuͤr einen Grad des Reau-
lenbrechung zugleich veraͤndert werde, wenn die Barometerhoͤhegroͤſſer oder kleiner wird, und daß die Strahlenbrechungen, wel-che ſich nach der Dichtigkeit der Luft richten, die von den Baro-
metern angezeiget wird, der Queckſilberhoͤhe in den Barometernproportional ſeyn muͤſſe. Daher ſind auch die Strahlenbrechun-gen auf ſehr hohen Bergen, wo das Queckſilber in den Barome-tern niedriger ſtehet, geringer. Auſſerdem wird auch die Strah-lenbrechung geaͤndert werden, wenn die Hoͤhe der Luft vom Anfan-
ge der Atmoſphaͤre bis zu den Beobachter groͤſſer oder kleinerwird, denn der Weg des lichts in der Atmoſphaͤre wird da ver-laͤngert oder verkuͤrzet, ſo daß die Bogen BbT, Z„ T, mehr
So viele Urſachen die Strahlenbrechungen zu veraͤndern,als nun erzaͤhlet worden, machen die Kaͤnntniß davon ſehr ſchwerund verwickelt. Inſonderheit muͤſſen die Strahlenbrechungen,
hat, die dem Horizont nahe ſind, fuͤr ungewiß gehalten werden.
Ihre Strahlen haben einen laͤngern Weg durch den Luſtkreis,
und ſie gehen zuweilen durch Duͤnſte, welche von der Erdoberflaͤ-che aufſteigen. Die Strahlenbrechungen ſind ſelbſt groͤſſer und
alle Veraͤnderungen derſelben merklicher, ſo daß kleine Irregula-
ritaͤten in der Luft viele Secunden Ungewißheit“brechungen niedriger Coͤrper verurſachen koͤnnen.
Es waͤre noch vieles von den Strahlenbrechungen, ſo wieauch von den vorher angefuͤhrten Merkwuͤrdigkeiten der himmli-
1 Mm 2 ſchen
muͤrſchen 2z2 abnehme. Man begreift leicht, daß die Strah⸗ 8
welche man in groͤſſern Abſtaͤnden vom Zenith oder bey Sternen
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