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1“ 8 Alehtes Enpitee—clen, welche dazu angenommen worden, war derjenige von 19Jahren, den Meton 430 Jahre vor C. G. erfand, der bequemſte.Es machen naͤmlich 19 Sonnenjahre 6939 T. 14 St. 27, 31 und235 Lunationen ſind 6939 T. 15 St. 31/ 457(b). Wenn alſo 12Jahre in dieſer Periode 354 Tage haben, ſo daß 6 Monathe von29 Tagen und die andern 6 von 30 Tagen ſind, und wenn von denuͤbrigen 7 Jahren, drey zu 384 Tagen und die uͤbrigen vier zu385 Tagen genommen werden, ſo wird das Mondjahr dem Son-nenjahr ziemlich genau folgen, oder nur in 220 Jahren um einenganzen Tag uͤberſchieſſen. Hiebey iſt doch zu merken, daß, wennwaͤhrend der metoniſchen Periode nur 4 Schaltjahre einfallen, vierMondenjahre 384 Tage, und nur drey 385 Tage haben muͤſſen.Die Zahl der Tage fuͤr die Monathe konnte in den Jahren, die384 oder 385 Tage haben, leicht beſtimmt werden. Man mach-te in den erſten die erſten 6 Monathe von 29 und die ͤbrigen 7 von30 Tagen, aber in den leztern die erſten 5Monathe von 29, unddie 8 uͤbrigen von 30 Tagen. G 18Durch eine Periode von Mondjahren, welche auf beſchrie-bene Art eingerichtet iſt, und welche alle 220 Jahre um einenTag berichtiget worden, wuͤrde von den Juden Oſtern nach dererſten Einſetzung gefeyert worden ſeyn, und es koͤnnte noch heuti-ges Tages darnach beſtimmt werden, wenn es bey Beſtimmungdes Oſterfeſtes nicht ſichrer waͤre, die aſtronomiſche Rechnung zugebrauchen. Aber es verſtanden weder Juden noch Chriſten denMekoniſchen Cyele recht zu gebrauchen. Daher geſchahe es, daß 1Oſtern oft von ihnen im unrechten Monathe gefeyert ward. Es 1
wuͤrde zu weitlaͤuftig ſeyn, dies hier auszufuͤhren; nur muͤſſen1 wir bemerken, daß in allen Mondjahren der Tag nach dem neuen8 Licht, an welchen der Mond zu ſcheinen anfaͤngt, fuͤr den erſten(b) Metons Perjode kam in Griechenland in ſo aroſſen Anſehen, daß ſiedie Ordnung der Jahre darnach mit goldenen Buchſtaben aufzeichnelen;
daher heiſſen dieſe Zahlen der Jahre die gaͤldene Fahl. 1
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