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Vorn Nutzen und Gebrauch der Globen. 3085
in Grade abgetheilet iſt, deren Gröoͤſſe den Graden der groſſen Cir-
cul des Globen gleich iſt; dieſe paſſet man uͤber die gegebenen Oer-
ter, ſo ſiehet man, wie viel Grade der Bogen hat, der zwiſchenden beyden Orten enthalten iſt. Z. E. Wenn man den Abſtand
von Upſal und Liſſabon ſuchet, ſo findet man ihn auf angefuͤhrte
Alt ungefähr 270. Solcher Abſtand kann auch durch die ſphaͤri-
ſche Trigonometrie ausgerechnet werden, wenn die Breiten bey-der Oerter ſammt ihren Laͤngenunterſchied gegeben ſind; durch
eine ſolche Rechnung findet man den Bogen des groſſen Cireulszwiſchen Upſal und Liſſabon 270 03, 05. 1
Der Nutze und die Wichtigkeit, die Breiten und Laͤngender Oerter zu finden, fordert von uns, hier einige Arten anzufuͤh-ren, wie ſelbige beſtimmt werden koͤnnen. Es ſtelle ʒFig. 87)
PgHpO einen Meridian der himmliſchen Sphaͤre vor, Z ſey
das Zenith eines Orts, HO der Horizont, Pp die Axe und Eder Aequator; ſo iſt 2E der Breite des Orts und der PolhoͤhePCO gleich. In S ſey ferner ein Stern beobachtet, und deſ-ſen Hoͤhe SI werde durch ein genaues Inſtrument abgemeſſen;man ziehe die Abweichung des Sterns SE von ſeiner Hoͤhe SHlab, ſo bleibt EF übrig, das iſt, die Hoͤhe des Aequators uͤberden Horizont; aber wenn ElH von HZ2.= 000 abgezogen wird,ſo findet man IE oder die Breite des Orts. Wenn der Stern
ins ſtehet und ſeine Hoͤhe sH. iſt beobachtet worden, ſo muß dieAbweichung des Sterns 8E zu der Hoͤhe SH hinzugeſetzet wer-
den, damit die Hoͤhe des Aequators EH und daraus die Breite
EEZ bekannt werde. 18Man findet auch die Breite des Orts, deſſen Zenith Z. iſt,
auf folgende Art. Es ſey ein Stern nicht weit von dem obernPol P in dem Meridian bey R und r beobachtet, ſo daß die Ab-
Weltbeſchr. II Theil. QAa ſtaͤnde
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