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Buch II. Kap. 1. §. 16.
des die Nahrung ergreifenden, andere des sie in sich aufnehniendenOrgans, andere anderer, oder jener beiden ermangeln.
27. Eingekerbt zu sein, ist ihnen nothwendig; denn daswaltet vor in ihrem Wesen, viele Principien zu haben, und daringleichen sie den Pflanzen, können auch gleich diesen getrenntfortleben, doch jene nur für eine Weile, diese dagegen werdenihrer Natur nach wieder vollständig, und der Zahl nach aus einerzwei oder mehrere.
28. Die Pflanzen gleichen, wie gesagt den Insecten, getrenntleben sie fort, und aus Einer werden zwei oder mehrere. Alleindie Insecten bringen es zwar bis zum Fortleben, doch nicht auflange Zeit; denn das in jedem befindliche Princip hat keine Or-gane, und kann sich dieselben nicht bilden. Das in der Pflanzebefindliche dagegen vermag das, denn diese hat der Möglichkeitnach überall die Wurzel und den Stengel. Daher kommen an ihrstets junge und ältere Triebe vor, die sich, weil sie langlebig sind,wenig unterscheiden. Eben so die Stecklinge; denn auch beimStecken, könnte man gewissermassen sagen, finde dasselbe statt,da das Gesteckte doch nur irgend ein Theil ist. Was aber beimStecken an getrennten Theilen, das findet dort am Zusammen-hängenden statt. Der Grund davon ist, dass das der Möglichkeitnach seiende Princip überall waltet.
29. In Betreff der Ortsbewegung ist zu untersuchen, was
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denn das Thier zur fortschreitenden Bewegung bestimmt. Dassnicht etwa die ernährende Kraft, ist klar; denn diese Bewegungerfolgt stets wegen etwas, sei es eine Vorstellung oder ein Ver-langen, und kein Thier, was nicht Verlangen oder Abscheu hat,bewegt sich ohne Zwang. Auch würden sonst die Pflanzen be-weglich sein, und irgend ein Organ der Bewegung haben.
30. Nach dem, was früher in andern Schriften über die so-
27) De partib. ammal. /F, cap. 6. pag. 682 b.
28) De vita longa et bi'evi cap. 6. pag. 461 a.
29) De anima III , cap. 9. pag. 492 b.
30) De somno et vigil. cap. 1. pag. 454 a.