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Erster Band.
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Buch II. Kap. 1. §. 10.

zeuo-uns vornehmlich die Fiiulniss eigen ist. Denn zu dieser führtjede naturgemässe Zerstörung, wie das Alter und das Verwelken.

34. Garheit ist nun die durch die natürliche und eigeneWärme bewirkte völlige Ueberwindung der entgegengesetzten pas-siven (einfachen Stoffe) , welche die jedem Naturkörper eigeneMaterie ausmachen. Sobald diese gar gemacht ist, so ist sievollendet und geworden, und der Anfang der Vollendung erfolgtdurch die eigene Wärme, wenn er auch durch einige Hülfe vonaussen unterstützt werden mag.

35. Die Keife ist eine Art Gare; denn die Gare der Nahrung

in den Fruchtgehäusen wird Reife genannt. Da aber die Gareeine gewisse Vollendung ist, so ist die Reife dann vollendet, wenndie Samen im Fruchtgehäuse ihresgleichen hervorzubringen ver-mögen.Aus dem Luftartigen consolidirt sich nun das Wäss-

rige, aus diesem das Erdige, und aus dem Schmächtigen wirdalles, wenn es reift, stets feister.

30. Rohheit ist das Gegentheil. Der Reife aber entgegen-gesetzt ist die Ungare der Nahrung im Fruchtgehäuse, und diese

B. Der Kälte, Ungarheit (ctneip(a). Deren Arten sind:

1) Rohheit (duitris), unvollendete Reife,

2) Brühung (paiXvoig ), unvollendete Kochung,

3) Rbstung (mditvatg), unvollendete Bratung.

In allen drei Fällen war die Wärme unfähig, die Passivität derzum Grunde liegenden Materie zu überwältigen.

II. Von den passiven Elementen abhängige Zustände sind:

A. Bei vorwaltender Feuchtigkeit, und überwiegend wässriger Grundlage:

1) Weichheit,

2) feuchter Zustand,

3) Schmelzung.

B. Bei vorwaltender Trockenheit, und überwiegend erdiger Grundlage:

1) Härte,

2) trockener Zustand,

3) Erstarrung.

34) Me’coror. cap. 2. pag. 379 a.

35) Ibid. cap. 3. pag. 380 a.

36) Ibid. pag. 380 a. b.