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Erster Band.
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Buch II. Kap, 1. §. 16.

VII. Von der Ernährung der Pflanzen.

74. Da nichts ernährt wird, was nicht am Leben Theil hat,so mag das Beseelte ein sich ernährender Körper sein, in so ferner beseelt ist, so dass die Nahrung wesentlich für das Beseelteist, und nicht als Xebenbestimmung. Es ist aber ein Unterschied,zur Nahrung zu sein, oder zum 'Wachsthum. Denn in sofern dasErnährende ein gewisses Quantum ist, macht es das Beseeltewachsen, in sofern es aber eben dies und das Wesen ist, er-nährt es. Denn es unterhält das Wesen (dessen, was es ernährt),es ist so lange, als dasselbe ernährt wird, und bewirkt die Ent-stehung, nicht des Ernährten, aber wohl eines demselben Gleichen;denn es ist sogar selbst das AVesen. Doch nichts erzeugt sichselbst, sondern es erhält sich nur. Demnach ist ein solches Prin-cip der Seele eine Kraft das zu erhalten, was ein solches Principhat; die Nahrung aber macht es zum 'Wirken geschickt, daherohne Nahrung nichts zu sein vermag. Da ihrer aber drei sind,das Ernährte, das, wodurch es ernährt wird, und das Ernährende:so ist das Ernährende die erste Seele, das Ernährte der sie habendeKörper, und das, wodurch er ernährt wird, die Nahrung. Da esaber angemessen ist, alles nach seinem Zweck zu benennen, derZweck aber seinesgleichen zu erzeugen ist: so mag die erste Seeledas seinesgleichen Erzeugende heissen. Das, wodurch ernährtwird, ist aber ein zwiefaches, gleichwie das, wodurch man steuert,die Hand und das Steuerruder, so hier bei einigen das Bewegendeund das Bewegte, bei andern nur das Bewegende a ). Für alleNahrung ist aber nothwendig, dass sie gar gemacht werden könne;das Gannachen aber bewirkt die Wärme; folglich hat alles Be-seelte Wärme.

75. Alle gemischte Körper, wie viel deren sich um den Mittel-punkt (das heisst, auf der Erde ) befinden, sind zusammengesetzt

7-5) De anima LI, cap. 4. pag. 416 b.a) Diesen Satz hat Wimmer ausgelassen.

75) De general, et corrupt. II, cap. 3. pag. 334b. und » 335a.