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Erster Band.
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Buch II. Kap. 1. §. 16.

91. Die Menstruation ist ein unreiner Same, der noch derBearbeitung bedarf, so wie bei der Fruchtbildung, wenn sie nochkeineswegs beendigt, die Nahrung zwar schon darin ist, dochnoch der Bearbeitung zu ihrer Reinigung bedarf.

92. Auch unter den Vögeln sind die kleinen brünstig undfruchtbar, wie auch einige unter den Pflanzen. Denn das Wachs-thuin, was in den Körper gehen sollte, wird eine spermatischeAbsonderung.

93. Nicht allein unter den Fiisslern, auch unter den Flüglernund Schwimmern sind die grossen wenig fruchtbar, die kleinensein- fruchtbar, aus demselben Grunde, gleichwie auch unter denPflanzen nicht die grössesten die meiste Frucht tragen.

94. Dass bei den sehr fruchtbaren die Nahrung in Samenübergeht, wird aus den Erscheinungen klar. Auch unter denBäumen vertrocknen die viel Frucht tragenden leicht, nachdem siegetragen, indem dem Körper keine Nahrung übrig geblieben ist;und selbst die einjährigen scheinen dasselbe zu erleiden, wie dieIlülsenfriichte und das Korn (a7 mg) und andere dergleichen; dennsie verwenden alle Nahrung auf den Samen; denn die Gattungderselben ist vielsamig.

95. Erschöpft werden sowohl die Vögel wie die Pflanzen.Dieses Erleiden ist Uebermaass der Ausscheidung des Samens.

96. Ueberhaupt muss man nicht vergessen, dass, wie bei denPflanzen und vierfüssigen Thieren die Gegenden grossen Einflusshaben, nicht allein auf das sonstige Gedeihen des Körpers, son-dern auch auf das öftere Befruchtetwerden und Tragen, so auchbei den Fischen die Oertlichkeiten vielen Einfluss haben, nichtallein auf die Grösse und Wohlgenährtheit, sondern auch auf dieBrut und die Begattung.

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91 ) De </ euer. animal. I. cap. 20. pag. 72b a.

92 ) Ibid. Uly cap. 1. pag. 749 b.

93 ) Ibid. IV, cap. 4. pag . 771 b.

94 ) Ibid. III , cap. 1. pag. 750 a.

95 ) Ibidem.

96 ) Ilist. anmal. V, cap. 11. pag. 513 b.

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