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Erster Band.
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Buch II. Kap. 1. §. 16.

104. (Fällt hier aus, und wird später Vorkommen, weil sichergeben hat, dass Aristoteles nicht der Verfasser des Buchs vonden Farben ist, woraus 'Wimmer diese Xuinmer entlehnte.)

105. Unstreitig werden die Menschen am häufigsten kahl-köpfig unter den Thieren. Denn es ist dies Erleiden ein durch-<jän<ii<res. Auch unter den Pflanzen sind einige immergrün, anderewerfen ihr Laub ab, und unter den Vögeln mausern sich dieWinterschläfer. Dahin gehört auch das Ivahlwerden bei den Men-schen, denen dies begegnet. Xacli und nach fallen zwar dieBlätter bei allen Pflanzen, und die Federn und ITaare bei denen,die deren besitzen; wird aber dies Erleiden stark, so bekommt esdie erwähnten eigenen Xamen, und wird Ivahlwerden LaubfallMauser genannt. Ursache dieses Erleidcns ist ein Mangel warmerFeuchtigkeit, und vor andern Feuchtigkeiten vornehmlich desFettes; daher auch die Fettpflanzen meist immergrün sind. DerGrund davon ist anderswo zu erörtern, denn es kommen nochandre Xebengründe dieses Erleidens hinzu. Der Laubfall trittbei den Pflanzen im AVintcr ein, denn dieser Wechsel (der Jahrs-zeit) beherrscht sie mehr als der der Lebensalter; und zu der-selben Zeit bei den AVinterschläfern unter den Thieren, denn auchdiese sind von Xatur weniger feucht und warm als der Mensch;die Menschen aber haben ihren AA’inter und Sommer in ihreneigenen Lebensaltern. . . . AATarum aber die AATnterschläfer gleichwieder behaart oder befiedert und die Pflanzen gleich wieder be-laubt werden, den Kahlköpfen aber das Haar nicht wieder wächst,davon ist die Ursache, dass jene mehr an die Jahrszeiten gebundensind, so dass mit deren AVechsel zugleich der AVuchs und Fallder Federn Haare Blätter wechselt; wogegen den Menschen derAATnter und Sommer, der Frühling und Herbst nach den Lebens-altern kommt, so dass ohne die Lebensalter auch die von ihnenabhängigen Erleidungen nicht wechseln, obschon ( /.ui/rtu ) es den-selben Grund hat a ).

105 ) De generat. anmal. cap. 3. pay. 783 — 84.

a) Ich verstehe dies Obschon nicht; es sollte, meine ich, im Gegen-theil heissen: weil eben beides denselben Grund hat. Doch das wurde