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Erster Band.
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Buch II. Kap. 2. §. 17.

So weit Aristoteles . Ein Resiime seiner Pflanzenlehre scheintmir für den, welcher die Stellen in dieser Anordnung aufmerksamgelesen hat, überflüssig. Wer will, findet es in den oben ange-führten Schriften von Biese von Ilenschel und von "Wimmer.

\\ ir wenden uns sogleich zu Theophrastos , und beginnenauch bei ihm mit einem Abriss seines Lebens.

Zweites Kapitel.

Theophrastos Eresios.

§• 17 -

Dessen Leben 1 ).

Geboren ward er höchst wahrscheinlich im Jahre 371 v. Chr. '-)zu Er es os oder Eressos auf der Insel Lesbos , wo sein VaterM alker und ohne Zweifel ein begüterter Mann war. Denn vonfrüh auf widmete sich der Sohn dem Studium der Philosophie undNaturwissenschaft, welches ihm wenigstens nichts eingebracht zu

!) Vornehmlich folge ich hier Harles ir, seiner Ausgabe vor. Fabriciibibliulheca Graeca 1JJ, paj. 408 •«<?</., und cilire die dort citirten Beweisstellenhier nicht noch einmal.

2) Sicher ist sein Todesjahr 280 v. Chr.. und nach Diogenes Laertios starb er in seinem Sästen Jahr, womit sich auch die meisten sonstigen Nach-richten Uber ihn recht gut vereinigen lassen; nur zwei nicht. In der Vor-rede zu seinen Charakteren lesen wir, wie aus seiner eigenen I'eder, er sei,indem er dieses schreibe, 90 Jahr alt; und der heilige Hieronymos lässt ihnein Alter von 107 Jahren erreichen. Nach Einigen ist aber in jener Stelle79 statt 99 zu lesen; Andere halten die Stelle für eine zufällig in den Textgekommene Randglosse; noch Andere, zu denen sich Ilarles neigt, haltensogar die ganze Vorrede für untergeschoben , und sprechen dem Zeugnissdes Hieronymos alles Gewicht ah. Mir genügt zu bemerken, dass Theophra-stos, wenn Hieronymos Recht hätte, sieben Jahr älter als sein Lehrer Ari-stoteles gewesen sein müsste, was sich, wie das Folgende zeigen wird, garnicht denken lässt. Nach unserer Rechnung war er fünfzehn Jahr jünger,sla jener.