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Buch II. Kap. 2. §. 19.
Aristobulos, sich Strabon ') bei Beschreibung desselben Baumsberuft. Im achten Kapitel von den Knospen 1 2 ) wird auch derAdventivknospen, welche nach Verletzung der Rinde zu entstehenpHegen, und des Einflusses des lichteren oder geschlosseneren Be-standes der Wälder auf die Knospenbildung erwähnt. Im zehntenKapitel, von den Unterschieden der Blätter, wird auch der ver-änderten Richtung derselben in späterer Jahrszeit gedacht. Nichtbedeutungslos scheint mir, dass dem eilften Kapitel, von den Sa-men und ihren Hüllen, den Früchten, das dreizehnte von denBlumen folgt, und vom Frucht stand e erst im vierzehnten undletzten gehandelt wird.
D as zweite bis fünfte Buch handeln ohne strenge Unter-scheidung von den Bäumen und Sträuchen, also von den Holz-pflanzen, und zwar das zweite von den zahmen und derenPflege, das dritte von den wilden, das vierte, bis zu Endedes zwölften Kapitels von den verschiedenen, meist ausländischenBäumen und Sträuchen, die gewissen Gegenden eigentümlichsind; im dreizehnten und den folgenden, welche Schneider fürein besonderes Buch zu halten geneigt ist, von der Lebens-dauer und den Krankheiten der Bäume; das fünfte endlichvon den Eigenschaften und Unterschieden der Hölzer, und derArt sie zu behandeln. Beschreibungen vermisst man bei denmeisten in diesen Büchern genannten Pflanzen, sie mochten dem
1 ) Strabo XV, cap. 1. pag. 604 edil. Casauboni.
2) Nur so können, wie ich meine, die utoi bei Theophrastos übersetztwerden. Plinius übersetzte N o di, lv n o te n , und ihm folgten von TheodorosGaza ab Alle bis auf den heutigen Tag, was zu manchen MissverständnissenAnlass gab. Was die Römer sonst bei den Pflanzen Nodi nannten, und waswir Knoten nennen, waren bei Theophrastos yoicaa, Knie, ohne Rücksichtauf Biegung. Aber Andre nannten, wie Theophrastos selbst berichtet., undbekannt genug ist, auch die Zweige, also das Product der Knospen,ögo/; daher wir uns nicht wundern dürfen, wenn er mit diesem Wort an an-dern Stellen, namentlich im fünften Buch, wo er vom Nutzholz handelt, auchdie gleichsam im Holz stecken gebliebenen, das heisst früh abgestorbenenund überwachsenen Zweige bezeichnet, also das, was unsre Tischler Aestein den Brettern nennen.
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