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Erster Band.
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Buch II. Kap. 2. §. 20.

lassen oder schmecken. Dergleichen wüchsen vorzugsweise inheissen Gegenden, wodurch Menestors zweites Zeichen widerlegtwerde. Man sieht, auf wie schwanker Grundlage das ganze phy-siologische Gebäude errichtet war. Und doch stand es gegentausend Jahre!

Zweites Buch. Von den Veränderungen, welche die Pflan-zen (vornehmlich die Bäume) von aussen her erleiden, undzwar durch Natureinflüsse, indem die Einwirkung der Kunstauf das folgende Buch verschoben wird.

Kap. 1 bis 7 ist ein kurzer Abriss der auf den Pflanzenbauangewandten Meteorologie] und Geognosie. Sie handelnvom Schnee, liegen, Wind, Luftwärme, von der Lage gegen dieHimmelsgegenden, vom salzigen und süssen "Wasser, und vomBoden.

Iva]». 8 widerlegt gelegentlich die Meinung, als ob das Gar-werden der Früchte nicht immer durch die "Wanne, sondernbei einigen Pflanzen auch durch die Kälte bewirkt werde. Dasgeschähe nie, sondern die Früchte würden zuweilen gar oder reif,trotz der äussern Kälte, durch ihre eigene "Wärme.

Kap. 9 bis 19 behandeln die Veränderungen, welche diePflanzen in Folge atmosphärischer oder tellu risch er Ein-wirkungen, oder welche eine Pflanze von der andern erleidet.Ich hebe folgendes hervor.

Kap. 9. Dichtstehende Bäume, auf die weder Sonne nochWind wirkt, wachsen schlank auf, und verlieren leicht ihre Früchtevor der Reife, namentlich Feigen Palmen Mandeln. Den Granat-baum pflanzt man sogar verkehrt, damit er sich nicht zu sehrerhebt, sondern hängende Zweige bildet. Kap. 10. Vom Einflussdes im Gegeutheil zu weitläufigen Standes der Bäume.

Kap. 11. Unfruchtbare oder armfrüchtige Bäume leben längerals reichfriichtige. Es sei unrichtig, wenn Demokritos behaupte,die Bäume mit graden Adern wüchsen und stürben schneller alsdie mit gekrümmten.

Kap. 13 bis 15 über Verbesserung und Verschlechterung derFrüchte, besonders nach den Gegenden.