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Erster Band.
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Buch I. Kap. 2. §. 22.

cdidit cum apparatu critico Fr. 'Wimmer. Tom. I historiamplantarum continens. Vratislav . 1842. — 1 vol. 8. max. — Lei-der ist der zweite Band noch immer nicht erschienen. Die ele-ganteste und correcteste Ausgabe, die wir besitzen, die erste, inwelcher die Handschrift von Urbino zum Grunde liegt, und nurda, wo überwiegende Gründe es erheischten, verlassen ist.

Die ohne den Text erschienenen lateinischen Commentare desJul. Cäs. Scaliger zu beiden Hauptwerken des Theophrastoskann der Botaniker ganz unbenutzt lassen. — Dagegen führe ichnoch zwei neuere Werke an, die zwar dem Titel nach nicht hier-her zu gehören scheinen, sich aber vorzüglich mit Erläuterungder Pflanzen des Theophrastos durch Untersuchung derselben inihrem Vaterlande beschäftigen. Ich meine:

J. Sibthorp, florae Graecae prodomusetc. Edid. J.E. Smith.II voll. 8. London . 1806—13. — Der erste Versuch, die Pflanzender Griechen, besonders des Theophrastos durch die noch jetztbei den Neugriechen lebendig gebliebenen Namen derselben wiederzu erkennen. Und C. Fraas , synopsis plantarum florae classicae,oder übersichtliche Darstellung der in den klassischen Schriftender Griechen und Römer vorkommenden Pflanzen, nach autopti-scher Untersuchung im Florengebiete entworfen, und nach Sy-nonymen geordnet. München , 1845. — 1 Band 8.

Auch diese Schriften leiden zwar hin und wieder an demGrundfehler der meisten Arbeiten ähnlicher Art, das völlig Un-gewisse für wahrscheinlich, das nur Wahrscheinliche für gewissauszugeben; sie sind also mit Umsicht zu gebrauchen, doch biswir eine bessere und vollständigere Flora von Griechenland voneinem Botaniker, der zugleich Alterthumskenner ist, bekommen,keineswegs zu vernachlässigen.

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