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Erster Band.
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Buch I. Kap. 3. §. 23.

Aus Buch II.

Pag. 51 E. Phanias der Eresier des Aristoteles Schüler nenntdie Brombeerfrucht, die, wenn sie reif ist, sehr süss und lieblichschmeckt, eine Maulbeere. Er schreibt aber also: Die Brombecr-Maulbeere hat, nachdem die maulbeerartigc Kugel recht durch-glüht ist, die maulbeerartigen Samen- [Hüllen] gesondert und wieverwebt, und giebt eine mürbe gutsaftige Xahrung.

Die Stelle ist verdorben, das eingeklammerte 1\ ort fehltganz; doch erkennt man jedenfalls, wie Phanias die von deneinzelnen PHäumchen einzeln umschlossenen Samen oder Kerneder Brombeere richtig beobachtet hatte.

Pag. 54 E. Phanias im Werk von den Pflanzen sagt: zurXachkost dienen, so lange sie zart sind, die Platterbse, die Bohne,die Kicher, meist aber trocken, gesotten und geröstet.

Pag. 58 E. Phanias in den Pflanzenbüchern sagt: Die Frucht-gestalt der zahmen Malve wird der Kuchen genannt, von der Aehn-lichkeit damit. Denn das kammartig Gezähnte ist gleichsam derRand des Kuchens; in der Mitte der kuchenartigen Wölbung be-findet sich eine nabelförmige Spitze, und was den Rand betrifft,so bildet er sich gleich den ringsum gefurchten Seeigeln.

Pag. Gi F. Phanias im ersten Buche von den Pflanzen sagt:Einige Gewächse bringen weder Bliithe, noch eineSpur des Frucht-knotens ( o.UQ/iair/J/oQvv^aEi-)^) oder des Samens, wie derSchwamm, der Pilz , das Farnkraut, der Eplieu. Derselbe sagt:das Farnkraut, welches Einige Blachnon nennen.

Pag. G4 D. Theophrastos im siebten Buch von den Pflanzensagt: An einigen Orten sind die Zwiebeln so süss, dass sie auchroh gegessen werden, wie im taurischen Chersonesos. Dasselbeberichtet Phanias. Es giebt auch eine wollige Zwiebelart, sagtTheophrastos , die an den Küsten wächst. Sie hat aber ihre W olleunter den äussersten Häuten, so dass sie sich in der Mitte befin-det zwischen dem was essbar ist und dem Auswendigen; wie auchPhanias sagt.

Pag. 68 E. Phanias sagt: So lange sie zart sind, werden dieGurke und die Melone mit dem Fruchtstiel gegessen, ohne den