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Buch II. Kap. 3. §. 23.
Samen; reif aber nur die Fruchthülle. Der Kürbis ist roh un-geniessbar, gekocht aber und gesotten, geniessbar.
Pag. 70 D. E. Phanias im fünften Buche von den Pflanzennennt eine sicilianische Kaktos J )> eine dornige Pflanze, wie auchTheophrastos im sechsten Buch von den Pflanzen. (Die nun folgendeBeschreibung dieser Pflanze, der Artischoke, ist nicht von Phanias,sondern von Theophrastos Inst, plant. VI, cap. 4 sect. 10 entlehnt).
Aus Buch III.
Pag. 84 D. Phanias der Eresier führt uns zu der Yermuthung,ob nicht das Ivitrion (der Citroncnbaum) von der Kedros (derCeder) 2 ) Kcdrion genannt sei. Denn auch die Kedros, sagt erim fünften Buch von den Pflanzen, habe Dornen um die Blätter.Dass das aber beim Kitrion auch so sei, weiss jedermann.
Aus Buch IX.
Pag. 371 C. D. Phanias im fünften Buch von den Pflanzenschreibt also: Was aber nach der Xatur des Samens selbst Seps (?)genannt wird, das; hat auch der Same der Pastinake. Und imersten Buch sagt er: Eine schirmartige Beschaffenheit der Samenhat bekommen der Anis, der Fenchel, die Pastinake, die Pimpi-nelle, der Schierling , der Koriander, die Skins, welche EinigeMäusetod nennen. Weil aber Xikandros (in einer zuvor citirtenStelle) des Arons erwähnt, so ist hinzuzufügen, dass auch Phaniasin dem vorgedachten Buche also schreibt: Drakontion, welchesEinige Aron Aronia nennen.
Das M ort 1 / 1 , in der ersten der hier zusammen gefügtenStellen des Phanias bedeutet nach Dioskorides eine laime dünnequer gestreifte Eidechse, Eacerta Seps Linn., nach den Lexiko-graphen , Hesychios und Suidas , auch andere Amphibien und
1) Das Wort kommt, wie hier, meist weiblich vor, doch bei einigenSchriftstellern auch männlich.
2) Vermutlilich eine Waehholderart, ob aber, wie Sprengel sagt, JuniperusLycia. oder die schärfer beblätterte Oxycedrus oder eine andre, ist völlig un-gewiss.