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Erster Band.
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Buch II. Ivap 3._§. 24.

ihnen ähnliche Würmer. Das giebt hier keinen Sinn; entwedermuss das Wort noch eine uns unbekannte Bedeutung gehabthaben, die besser passt, was nach dem Stammwort a/j/no, ichfaule, nicht wahrscheinlich ist; oder es muss da ein anderesähnliches Wort gestanden haben, was nach der zweiten Stellezu schliessen vennuthlich einen Kremphut, Schirm, oder sonstetwas der Gestalt der Dolde vergleichbares ausdrückte. Mankönnte auf u/.u'ig rathen, käme dies Wort nicht in der zweitenStelle als Pflanzenname vor, und wäre es nicht weiblich, alsounvereinbar mit den Worten n /.(t’/.nifitvog Könnte nicht

neben ?y a/.&.n y und rn ay.Lcag, Schirm, Dach, noch eine drittemännliche Form u/.eip in gleicher Bedeutung bestanden haben?Je weniger gebräuchlich es vielleicht war, desto leichter konntensachunverständige Abschreiber ihm ein bekannteres Wort substi-tuiren.

Die hier vorkommenden ungewöhnlichen Pfianzennamen,von denen wir sonst nichts wissen, erklären zu wollen, wärevergebliche Mühe.

Pag. 406 C. Von Linsen Erbsen und dergleichen schreibtPhanias der Eresier in den Büchern über die Pflanzen also: dieNatur jeder zahmen HUlsenfrucht wird nach dem Samen (beur-tlieilt?). Einige werden zum Sieden gesäet, wie die Bohne, dieErbse; denn aus ihnen wird ein breiartiges Gericht bereitet. An-dere liefern einen mehligen (?) Brei, wie der Arakos. Andere(wendet man an) zum Linsengericht , wie die Linse, andere zurFütterung vierfüssiger Thiere, wie die Ervilie für die Zugochsen,die Vogelwicke für die Schaafe.

§. 24.

D ikäarcho s.

Ein anderer hervorragender Schüler des Aristoteles und Freunddes Theophrastos, dem dieser eine seiner Schriften widmete, warDikäarchos aus Messene in Sicilien. Er muss aber nach Aristo-teles Tode noch längere Zeit in Griechenland oder MakedonienMeyer, Gesell, d. Botanik. I. 13