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Buch II. Kap. 3. §.24.
gelebt haben, weil er von Alexandros Nachfolgern, — man weissnicht genau von wem, — den Auftrag erhielt und ausführte, dieHöhen der Berge Griechenlands zu messen *). Von seinen zahl-reichen philosophischen, ethisch-politischen, geographisch-histori-schen und physikalisch-geographischen Werken, welche von denAlten stets mit Achtung, von Cicero selbst da, wo er ihn be-kämpft 1 2 ), mit Vorliebe und Bewunderung genannt werden, er-hielten sich nur drei nicht ganz unbedeutende Bruchstücke geo-graphischen Inhalts, wohlgeeignet, die Meinung der Alten zurechtfertigen, darunter eins: die Beschreibung des BergesPelion , doch auch nur ein Bruchstück aus dieser Beschreibung;denn von der Höhe des Berges und der Art seiner Vermessungsteht kein Wort darin; es ist eine lebendige Schilderung seinerherrlichen Vegetation. Die manniclifaltigen Waldbäume, die erträgt, die Obstbäume, die auf ihm wild wachsen sollen, werdenaufgezählt. Auch Blumen werden genannt, in andern GegendenGriechenlands ihrer Schönheit wegen zu Kränzen sorgfältig ge-pflegt, hier gleichfalls wild, und die vornehmsten seiner Arznei-pflanzen werden mehr oder minder ausführlich beschrieben. Nurschade, dass das Ganze so kurz ist.
Man findet dies merkwürdige Document, welches öfter ge-druckt ward, unteranuern in Gails Sammlung der kleineren grie-
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1) „Dikäarchos, einer (1er gelehrtesten Männer, niass auf Veranlassungder Könige die Höhen der Berge, unter denen er den Pelion für den höchstenerklärte, 1231) Fuss in senkrechter Höhe; woraus er folgerte, wie diese Höhenichts sei im Vergleich mit der Abrundung (der ganzen Erdkugel).“ PI in.hist. nut. I /. !'«/>. et sect. Go. Suidas voce slrs.uiaoyo; nennt eins seiner Werke:„Vermessungen der Berge im Peloponnesos.“
2) „Am stärksten kämpft aber mein Liebling Dikäarchos gegen diese Un-sterblichkeit.“ Ci cer onis quaest. tuscul. I, cap. •31 . — „Ich las die Staatsver-fassung der Pellenäer, und vor mir hatte ich einen gewaltigen Haufen derWerke des Dikäarchos aufgeschichtet. Welch ein Mann ! Wie viel mehr lässtsieh von ihm als von Prokillos lernen! Mir ist, als hätte ich Korinth undAthen hier in ltom. Glaub mir, lies ihn, ich rathe es dir. Der Mann istbewundernswürdig.“ Cicero ad Atticum 11, epist. ‘2.
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