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Buch II. Kap. 3. §. 25.
chischen Geographen '). Ich selbst lieferte vor kurzem eine deutsche Uebersetzung desselben mit botanischen Erläuterungen -).
§. 25.
Die fälschlich dem Aristoteles beigelegteSchrift von den Farben.
Reichhaltiger als vorstehende Fragmente zweier, wenn sichmehr von ihnen erhalten hätte, vermuthlich auch für Botanik höchstwichtiger Schriftsteller ist für unsere Zwecke die kleine Schrifteines dem Namen nach unbekannten Peripatetikers von denFarben. Die Handschriften pflegen sie dem Aristoteles beizu-legen, mit dessen Werken sie daher von allen Herausgebern, auchnoch von Bekker, wiederholt ward. Innere Gründe stehen dieserAnnahme entgegen, und konnten den Kritikern nicht entgehenSchon ein griechisches Scholion zum Titel des Buchs in einermiinchener Handschrift sagt sehr entschieden: „Du irrtest Dich,Lieber; nicht von Aristoteles , sondern von einem seiner Nach-kommen ist diese Schrift.“ Unter den neuern Gelehrten warddiese Meinung bald die vorherrschende. Einige derselben gingenaber weiter, und glaubten den wahren Verfasser bald in T h e o p hra-stos bald in dem Peripatetiker Straton von Lamp sakos zuerkennen. Zu jenen gehörte Schneider, der die Schrift unbe-denklich in seine Ausgabe der Werke des Theophrastos aufnahm,den Beweis aber, dass sie dahin gehöre, gleich seinen Vorgängernschuldig blieb. Gründlicher behandelte Prantl denselben Gegen-stand in seiner gehaltreichen kleinen Schrift; Aristoteles über dieFarben, erläutert durch eine Uebersicht der Farbenlehre derAlten. München 1849. 8. — Voran geht ein buchstäblich ge-
ll Geographi Gratet tainores. l'.diil. Gail. VoL 11 , Parts 1828. 8. pug. 140sgq. — Enthält den Text, eine lateinische Uebersetzung und einen Comraen-tar von Marx, der aber den Botaniker nicht befriedigt.
2) Mein Versuch botanischer Erläuterungen zu Strabon und einem Frag-ment des lJikäarchos. Königsberg 1852. 8.
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