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Buch XI. Kap. 1. §. 47.
vom Einfluss mächtiger Herrscher, erhebt sich in Italien aus un-scheinbaren ja unsichtbaren Anfängen, die salernitanischeSchule der Medicin, und nimmt unsre volle Aufmerksamkeitin Anspruch. Wieder ein neues Wunder, eine die Gemüther bisins Innerste durchglühende Idee, ruft die Kreuzfahrer in denheiligen Krieg gegen die Saracencn, während fast zu gleicher ZeitKitter und Gelehrte an den Höfen und in den Schulen der spani-schen Araber feine Sitte und tiefe Weisheit zu gewinnen suchen.Eine solche Mannichfaltigkeit und Menge wichtiger von einanderunabhängiger bald hier bald dort eintretender Ereignisse lässt sichnicht ohne Zwang in einfache Reihe stellen; die Abtheilung inmehrere Gruppen, die wir bei der Literatur der Griechen bedenk-lich fanden, ist bei der der Lateiner unerlässlich, und nicht mitjedem folgenden Kapitel werden wir sofort zu einer folgenden Zeitübergehen können.
Erstes Kapitel.
Die clem Moses von Choren irrig zugeschriebenearmenische Geographie.
§. 47.
Das Werk, um das es sich hier handelt, erschien zuerst imarmenischen Original ohne des Herausgebers Namen zu Marseille 1683 in 16., zum zweiten mal nebst einer lateinischen Uebersetzungder Gebrüder Whiston zu London 1736 in 4., zum dritten malim zweiten Theil des folgenden Werks, worin es nebst EinleitungUebersetzung und Anmerkungen Seite 301 bis 394 füllt. Nurdiese dritte Ausgabe kenne ich, und da ich vom Armenischen kei-nen Buchstaben verstehe, bin ich ganz auf die Uebersetzung be-schränkt.
M. J. Saint-Martin, m&noires kistoriques et gdographiquessur l’Armenie, suivis du texte Armenien de l’histoire des prin-