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Buch XI. Kap. 1. §. 47.
ces Orpdlians, par Etienne Orp&ian, archeveque de Siounie,et de celui des Gdographies attribu^es ä Moyse de Klioren etau docteur Vartan, avec plusieurs autres pi£ces relatives arhistorie d’Arm^nie; le tout accompagnd d’une traductionFran$oise et de notes explicatives. Paris . Tom. I, 1818, II,1819. in 8.
Moses von Choren in Armenien , der Freund des Erfinders derarmenischen Buchstabenschrift, und der erste und berühmteste Ge-schichtschreiber seiner Nation, schrieb seine Geschichte nach Saint-Martin wahrscheinlich kurz vor 450. Sie selbst reicht bis 441. Ueber460 hinaus scheint ihr Verfasser nicht gelebt zu haben. Dass erzugleich Verfasser der Geographie sein soll, scheint lediglich aufder Auctorität der ersten Ausgabe zu beruhen; St. Martin sprichtsich nicht darüber aus. Das Werk beginnt mit einem Abriss derastronomischen Geographie nach Ptolemäos, und fährt dann fort,den bekannten Theil des Landes und Meers hätte der Alexan-driner Pappos in seiner allgemeinen Chorographie be-schrieben, und daraus habe er, der Verfasser, seine Auszüge ge-macht. Man kann nicht zweifeln, dass damit der Schriftstellergemeint ist, dem Suidas *) genau denselben Namen giebt, ein Werkdesselben Titels beilegt, und das Zeitalter des Theodosios, alsodas Ende des vierten Jahrhunderts anweist. Hiernach scheint es,als besässen wir in der armenischen Geographie einen gegen dieMitte des fünften Jahrhunderts gemachten Auszug aus einem etwahundert Jahr altern griechischen Werk, dessen Original leider ver-loren ging; und dies angenommen, hätten einige der eingestreutenBemerkungen über das Vorkommen von Naturproducten ihres Alterswegen einen hohen Werth. Das war auch Sprengels Meinung, alser in seiner Geschichte der Botanik I , S. 184 ff. die vornehmstenAngaben der Art auszog und zu erklären versuchte.
Durch St. Martin’s Untersuchungen hat die Sache eine andreGestalt bekommen. Den Ptolemäos scheint der Verfasser nichtselbst benutzt, sondern seine Auszüge daraus von Pappos entlehnt
1 ) Suidae lexixon sub voce ITanno;, tom. II, l>a<j. 60 edit. Bernhard;/,