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Buch XI. Kap. 5. §.71.
indem er ihre Cultur lehrt. Rattanum (als planta perennis) sollihm zufolge durch Wurzelstücke vermehrt, Radix (als plantabiennis) im Juni und Juli gesäet werden. Damit stimmen diemeisten Glossarien genau überein. Folgende haben beide Pflan-zen, und übersetzen Radix durch Rettich, Raphanutn durchMerrettich: S. I, pag. 14, nr. 73 und 74, S. III, pag. 40, nr. 3und 4, und die Gl C. Die Gl. R. nr. 4G2 und 463 weicht nurdarin ab, dass sie Raftanus, Ertpefter übersetzt, die Syn. ITelmst.unter F. 7 und R. 7 dadurch, dass sie Raphanus bloss Pepereübersetzen. Die Gl. Ilamb. und S. II, pag. 23, nr. 33 übersetzenRaphanum gleichfalls durch Merretich, lassen aber Radix aus.Die einzige mir bekannte Ausnahme bietet S. VI, pag. (53, nr.48 dar, welche auch nur Raphanum hat, mit der UebersetzungRatich. Dieselbe Nomenclatnr beobachteten die alten deutschenKräuterbiicher. Doch es scheint überflüssig, die Sache nochweiter zu verfolgen.
Raz ela 174 erklären Spr. und Rss. für Polygonum Persicaria,wahrscheinlich verleitet durch den entstellten Kamen dieser PflanzeRassel bei Tragus. Bei Tabernämontanus lautet er Ressel, beiMattuschka sogar Roetschel. Seinen Ursprung verrathen aberdie Glossarien. Die Gl. C. nr. 502 übersetzt Persicaria durchKudich, die Gl R. nr. 425 durch Rudic (was ich bei der Her-ausgabe fälschlich für Ilydropiper genommen hatte) Der Kämeist also von räudig abzuleiten. Razela scheint dagegen vonrasseln abzustammen, weshalb ich die Pflanze für RhinanthusCrista galli halte, deutsch gewöhnlich Klapper, und in gleicher Be-deutung niederländisch bei de Lobei Kruydtboedt pag. 626 Ratelen.
Rifelbire (70) kenne ich nicht.
Roemesgrasz (52) siehe unter Veggrasz.
Rubea 163 erklärt Rss. für Geranium Robertianum. Ich sehenicht ein, warum nicht Rubia tinctorum nach der altherge-brachten Bedeutung des Namens.
Russeprumin (25*), eine mir unbekannte Pflaumenart. Ob etwaRosspflaumen ?
Rustica 152, lassen meine Vorgänger unbestimmt. Auch ich