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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben ... / ausgearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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benden Erde nach Möglichkeit'bestehet, hieraufdie zarten Wurzelnfasern so wie die Krone miteinem Messer abgeschnitten, und die ganz kleinenverkrüppelten, oder wohl gar mit Stockflecken durch-setzten Stücke, zurückgeworfen, um solche zusammendem Lieh zu verfuttern.

§. 4 ;.

Um hingegen die zur Zuckerfabrikation ausge-wählten nnd nach der beschriebenen Weise gerei-nigten Runkelrüben aufzubewahren, bedient mansich dazu entweder gut gewölbter, trocknet, lufti-ger Kellerraume, oder wenn man diese nicht, we-nigstens nicht in der erforderlichen Anzahl habenkann, macht man an trocknen, nicht dein Empor-steigen des Grundwassers ausgesetzten Stellen, sechsbis acht Fuß tiefe, zwölf Fuß lange und sechs Fußbreite Gruben in der Erde, schichtet die Runkel-rüben in denselben, ohne irgend ein Iwischenmit-tel, locker übereinander, vcdeckt die Gruben erst mithölzernen Brettern, hierauf mit Stroh, und als-dann mit einer zwey Fuß hohen Decke Skrohrei-chen Pferdemist, unter welchen Umständen dieRunkelrüben sich sehr gut aufbewahren lassen, undselbst bey der strengsten Kalte vor dem Erfrierengeschützt bleiben.

Anmerkung. Dieses Aufbewahren der Runkelrübenin Gruben ist indessen nur dann vorzüglich anzuwen-den, wenn eS die Noth erforderlich macht, und keinehinreichende Keller zu deren Aufbewahrung vorhan-den sind. Besser bleiben dazu aber immer die Kel-ler, weil beym Aufbewahren der Runkelrüben in derErde oft eine Käuilliß derselben eintritt-