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Erste Abthu- cürvsur 6 ermsnorum. Grünst. §. 6 s. Die. Theile sind übn'geits fest?
lung. ,und so zu sagen zähe mit einander verbunden. Mit dem Scheidewafser brau-set er nirgend. Wenn man ihn zerschlagt/ so zerspringt er in btätterartigenStücken, die aber wegen ihrer unregelmäßigen Gestalt von denen, so manvon andern Schieferarten erhält, ganz verschieden sind. Schlägt mandrauf, so giebt er einen hellen Klang von sich. Diese zwey letzten Eigen,schasten unterscheiden ihn ganz vorzüglich vorn Basalt, mit dem er außerdem,zumal wenn er von etwas gröberm Korne ist, bey dem ersten Ansehen einig«Aehnlichkeit zu haben scheint, und auch von verschiedenen dafür gehaltenworden ist. Ich kann hier noch ein gutes brauchbares Kennzeichen, um ihnnicht mit dem Basalte zu verwechseln, anführen. Findet man Hornschiefer,und Basaltgeschiebe unter einander im Gebürge zerstreuet liegen, so werdenerstere sich allemal mit ihrer dunkeln Farbe mehr aufs Blaue, hingegen letz-tere mehr aufs Braune und Eisenfarbige ziehen; auch werden die Geschiebevon Hornschiefer in Vergleich mit den Basaltgeschieben platter seyn. DerHornschiefer, den ich zuerst in einem Steinbruche gleich hinter Oberolbersdorffand, lag in starken Lagern von 34 und mehrern Zollen, die durch Mtzklüstsgetrennet waren, und sich unter einem Winkel von etlichen 20° gegen sstor,den verflachten. Hier ist meine Beobachtung der Beschreibung des HerrnWallerius in oben angezogenem 72. §. auf der ZZ8 Seite entgegen, der ihnnicht in Lagern gefunden haben will. Das zu Tage aussetzende Gestein, wonicht gearbeitet wurde, war einen Zoll tief in lichtgelben verhärteten Lettenverwittert, so daß, wenn man ihn nicht im frischen Steinbruche gesehen hätte,er leicht für ein verhärtetes thonarkiges Gestein zu halten wäre.
Gleich hier bey Olbersdorf fangt sich nun schon das ziemlich breiteThal an, welches zu beyden Seiten mit aufgethürmten Sandsteinfelsen ein-geschlossen ist, und sich bis an das alte Schloß Öybitl und weiter fortziehet.Im Thale läuft der Bach, die goldne Ader genannt. Diese Sandstein-gebürge scheinen mir eben so wohl als der Hornschiefer auf Granit aufgesetztzu seyn; denn bey Scharfwinkel, am Fuße des einen Berges, der Atliei-senberg genannt, gleich im Wege, war ein Stück Granitgebürge, ohnge-fähr zwanzig Schritte lang, entblößet, wurde aber von dem aufliegendenSandsteine sogleich wieder verdeckt. Man hat in diesem Thale die schönstemalerische Aussicht, über einander liegende und verschobene Massen vonSandsteinfelsen, theils kahl, theils mit Holze bewachsen, und die isolirten
kegel-