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ZweiteAbtheil.II. Abschnitt.
Zweyter Abschnitt.
Die Gegend zwischen der Mulde, der Grenze von Böhmen unddem meißner Kreise, um Frauenstein, Dippoldiswalde,Glashütte, Gieshübel, Altenberg und Zinnwald.
xvm.
4 4eber die Vlulde, gegen Ost und Südost, ziehet sich noch ein Theil un-fers Erzgebürgeö hin, der gegen Norden von dem meißner Kreise, ge-gen Osten und Süden aber von Böhmen begrenzt wird. Das Erzgebürgeverliert sich, in der Gegend bey Nauendorf und Niederschöna, unterdem dasigen bis in den thorander Wald verbreiteten und aufgesetzten Sand-steine, der vermuthlich, wegen ganz gleicher Beschaffenheit mit demjenigen,so man weiter in der dippoldiswalder Heyde findet, und mit dem so ge-nannten pirnaifchen Sandsteingebürge, ein zusammengehöriges Ganzes aus-machet; wenigstens wird man nicht unrecht thun, wenn man allen zusammeneine gleichzeitige Entstehung zuschreibt: doch kommt das Erzgebürge an ver-schiedenen Punkten der genannten Orte wieder zum Vorschein. Der Trau-gott, Erbstslln zu Naundorf, die Neue Hoffnung, Erbstolln zu Nieder-schöna, sind jetzt gangbare Gruben in dasigen Gebürgen, so wie bey Sil-bergrund schon seit langen Jahren der Bergbau bekannt gewesen ist, undder Sonnenglanz sammt Beschertes Glück, ingleichen die Neue HülfeGottes, die noch im Umtrieb stehenden Gruben sind. In der Gegend vonMohorn über der Trielischbach, nach Herzogswalde zu, findet man por-phyrartiges Gestein, und hin und wieder aufgesetzten iettenschiefer. Ge-gen Osten verlieret es sich, in der Gegend von Semsdorf, Rabenauund Wendisch Carsdorf, unter den verschiedenen daselbst befindlichenSteinarten, von welchen ich, bey Beschreibung der Gegenden selbst, schonweitlaufkig gesprochen habe; so wie es bey Maxen, NeumaNNsdorf,Borne und Gersdorf unter Kalk- und Marmorgebürge, hingegen beyGieshübel, Bahra, Markersbach und dasiger Gegend unter das da-selbst verbreitete Sandsteingebürge einschießt.
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