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Mineralogische Geographie der chursächsischen Lande / von Johann Friedrich Willhelm Charpentier
Entstehung
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348
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Z48

DnrteMtheil. schon durch mehrere Erfahrungen und Versuche bauwürdig erwie-II. Abschnitt, sen hat.

Bey Chursdorf, eine Stunde von Auma gegen Südwest, hat manvor einigen Jahren Steinkohlen aufgesuchet, und man will auch würklichdas 'Ausgehende eines dergleichen Flohes, so 10 bis zo Zoll stark gewesensey, gefunden haben: doch ist nachher, da man den Versuch nicht wei-ter fortgesetzet hat, von dem fernern Verhalten desselben nichts bekannt wor-den. So findet man auch bey Leubsdorf ohnweit Tn'ptis , gleich unterder Dammerde, ein Lager von brauner Erde, oder so genannter Umbra, dasgleich andern Foßilien dieses Kreises abgebauet und benuhek wird.

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Zweyter Abschnitt.

Der thüringsche Kreis.

IV.

e^er thüringsche Kreis , mit Jnnbegriff des unter chursächstscher Lan-deöhoheit stehenden Antheils der Grafschaft Mannsfeld, inglei-chen der Grafschaft Stollberg, kann in Ansehung der mineralogischen Be-schaffenheit als ein eigenes, und größtentheils für sich allein zu betrachtendesGanzes, angenommen werden, da, wie man in der Folge sehen wird, dashierinnen befindliche Flötzgebürge überall genügsame Beweise und deutlicheMerkmaale seiner spätern Entstehung auszuweisen hat, und folglich mit denvorher beschriebenen Granit- Gneuß- und Schiesergebürgen in ganz keinerVerbindung stehet, auch in vielen wesentlichen Stücken von dem aufgesetztenKalkstötzgebürge des neustädtischen Kreises, mit dem er auch nirgends gren-zet , ohngeachtet vielleicht beyden eine gleichzeitige Entstehung zugeschriebenwerden könnte, abweichet.

Das äußerliche Ansehen des Landes ist größtentheils eben, und wechseltnur an wenigen Orten mit zusammenhangenden und sich weit fortziehendenBergen ab. Das Hauptthal wird von der Saale, die den khürmgschenKreis bey Naumburg und Weißenfels durchschneidet, und gleich den

mehre-