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Mineralogische Geographie der chursächsischen Lande / von Johann Friedrich Willhelm Charpentier
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rühret. Sie verrath sich nicht nur öfters durch den Geschmack, sondern Erste Abchei.man findet auch den Schwefelkies theils in ganz zarten staubähnlichen Theil- lau-,chen, theils derb, eingemischt; auch finden sich hier und da, doch seltner,dergleichen Eisenkiesnieren, als ich sie bey Beschreibung des so genanntenPlaners bemerket habe. Man will es an wenigen Orten alaunartig, so wiein der pesterwihcr Gegend auch kalkartig, befunden haben, doch behalt dieThonerde allemal die Oberhand.

Die Farbe ist ein bald Helles, bald dunkleres Grau, so nach Beschaffen-heit der Mischung, zuweilen ins Grüne und Rothe übergehet. In manchenSchichten finden sich häufige schwarze Punkte, und größere und kleinere Flek-ken, die von den Kohlensrbeitern Kohlenblüthe genennet werden; wie dennüberhaupt die ganze Masse hier unter dem Namen des Mergels bekannt ist,den sie aber, nach der nur beschriebenen Natur ihrer Bestandtheile, auf keineWeise verdienet.

Von solcher Beschaffenheit findet man diese so genannte Decke entwederbis auf das SteinkohlenflöH, von dem sie daher ganz genau abgesondertwerden kann, oder sie vermischet sich noch vorher mit den Bestandtheilen derSteinkohlen selbst, woraus denn eine Abänderung derselben entstehet, djehier, wegen einer mehr dunkelgrauen und zuweilen schwarzen Farbe, unterdem Namen des Kohlen- oder Dachsteins bekannt ist. Die Vermischunggeschiehet durch einen öfters unmerklichen Uebergang, so daß der Kohlensteinnur nach und nach immer dunkler und schwärzer an Farbe wird, wobey zu-gleich die Härte zunimmt, bis er sich endlich unmerklich mit dem Steinkoh-lenflöhe selbst vereiniget; wie sich denn auch schon hier und da kleine undschmale Trümchen von derben Steinkohlen, besonders in der Nähe des FlöheS,zeigen. Der ganz schwarze Kohlenstein ist indessen nicht durchgängig überden Kohlenflözen, sondern nur an einigen Orten derselben zu finden, da erdenn 6 bis 8 Schuh, an andem Orten auch wohl nur 2 bis 4 Schuh starkauflieget. Die dasigen Kohkengräber sehen es gerne, wenn sie die graueDecke in der Tiefe von dunkler und schwarzer Farbe finden, noch lieber aberist ihnen, wenn mit dieser veränderten Farbe zugleich eine größere Härtewahrgenommen, und beydes einige Ellen stark und verbreitet in der Deckegefunden wird; da ihnen durch öftere Erfahrung nicht allein dieses zu einemgewissen Merkmale geworden ist, daß sie sich in der Nahe des Flöh es befin-

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