Band 
Erste Abtheilung.
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und im mannichfachsten Felsboden grosse Aufmerksamkeit be-zeigten war die Erfahrung hervorgegangen, dass von demNiveau aus, auf welchem im Boden jeden Landes eine stän-dige Temperatur beginnt, die Wärme in beschleunigtemVerhältnisse mit der Tiefe wächst *. Dabei ist nicht zuübersehen, dass nach Beobachtungen, welche Fkrussac derköniglichen Akademie bereits im Jahre 1821 vorlegte, durchausschliesslich geognostische Thatsachen, besonders durchVergleichungen fossiler thierischer und pflanzlicher Ueber-bleibsel mit heutigen Tages lebenden Gattungen und Ge-schlechtern eine eigenthiiinliche Erd-Temperatur und derenAbnahme aus dem Innern gegen die Oberfläche dargethanworden.

Jene unmittelbaren und entcheidenden Beweise sah manvon andern nicht minder mächtigen Gründen unterstüzt. Eswaren befriedigende \ ersuche zu richtigeren Ansichten überStrahlung und Leitung der W änne führend vorangegangen.Zahlreiche und genaue Erfahrungen hatten die stets dauerndeAusstrahlung oberflächlicher Erdwärme nach dem Himmels-raume gezeigt. Durch sinnvolle 3Iessungen wurde die Tiefeermittelt, bis zu welcher tägliche und jährliche Aenderun-gen atmosphärischer W ärine hinabreichen und auf diese AVeisegelangte man zur Kenntniss des Niveaus einer beständigenTemperatur u. s. w.

Sonach war es keineswegs blosser System-Geist, wel-cher zu der grossen Wahrheit zurückführte, wovon diePhysiker ältester Zeit ein dunkles Vorgefühl gehabt. DieseW iederkehr der Meinung wurde durch tiefblickendes Stu-dium sehr verschiedenartiger Phänomene bedingt. Physikerund Geologen erreichten auf ungleichem W~ege das nämli-che Ziel.

Auf je 15 , selbst auf 13 Meter um 1 ° Cels.: bedeutende Aenderun-gen müssen jedoch eintreten, je näher man dem noch feuerig-fliissi-gen Theilc der Erdmitte kommt.