Band 
Erste Abtheilung.
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Auf solche W eise musste die Hydro - Geologie mächtigerschüttert werden und entgegengesezte Meinungen das Ue-bergewieht erlangen. Die vulkanischen Erscheinungen Hes-sen sich keineswegs mehr als beschränkte örtliche Ereignis-se betrachten. Die Analogieen zahlloser Felslager, den ver-schiedensten geologischen Zeit-Abschnitten beigezählt, mitunzweifelhaften Laven 5 die genauere kenntniss der Feuer-Produkte, welche man sich erwarb; ihr lehereinstimmendesin den entlegensten Erdtheilen ; Alles wies darauf hin: dassder iliissige Zustand unseres Planeten, ehe er seine sphäri-sche Gestalt annalun, durch llizze bedingt wurde; dassdie Erdrinde, abgesehen von ihrer oberflächlichen Bede-ckung. durch Erkalten entstanden sey : dass ihr Festwerdenvon aussen nach innen statt gehabt und die sogenannten Ur-gebilde folglich um so viel jünger seyn müssen, als das Ni-veau , welches sie einnehmen, tiefer ist; dass die innereErdmasse sich noch gegenwärtig in jener ursprünglich flüs-sigen Beschaffenheit befinde; dass in einer, im Vergleichzum Erd - Durchmesser nicht beträchtlichen Tiefe Wärme-Grade herrschen, fähig Laven und überhaupt den grossemTheil bekannter Gesteine zu schmelzen; dass das sehr Un-gleiche in der Mächtigkeit der Planeten-Binde durch einenach den Landstrichen verschiedene Temperatur - Zunahmeangedeutet werde. Dieses sind die wichtigen Erfahrungen,die befriedigenden Resultate, welche die Geologie der Ent-wickelung der Physik unserer Tage schuldet. Die vulka-nischen Phänomene selbst sind sonach als einfache und sehrnaturgemässe Ergebnisse der Abkühlung des Erd-Innern zubetrachten. Die eingeschlossene flüssige Masse unterlag undunterließt noch gegenwärtig einem zunehmenden Drucke,bedingt durch Mächte von unermesslicher Gewalt, obwohl

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allmählich und wenig merkbar wirkend. Die feste Erdrindezieht sich, in dem Grade wie ihre Temperatur abnimmt,mehr und inehr zusammen; die flüssigen Materieen des Innern,aus den Tiefen aufsteigend, ergiessen sich durch die Schlünde