Band 
Erste Abtheilung.
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Bekennt man sich aber zur Meinung: die Basalte seyenunabhängig von irgend einer andern bereits vorhanden ge-wesenen Gestein - Bildung, so müssen auch die Ansichtenüber den Ursprung der Beimengungen von welchen dieRede, einen Wechsel erfahren. \ iele derselben werden als

,,Es hat mir immer bedenklich geschienen, wenn ich gehört,oder gelesen , wie und welche Gebirgsarten das vulkanische Feuer,in unterirdischen Ileerden und Kammern , bearbeitet und geschmol-zen haben soll ; wie Hornblende -, Augit-, Leuzit - Krystallc etc. derGlüht widerstanden, in den Laven hängen geblieben, während diesie einschliessenden Gebirgsarten angeblich Schmelzung, oder gänz-liche Zerstörung erlitten, ln Ihrem Taschenbuche für Min. + leseich sogar, die von de Luc hinterlassene Sammlung von Laven,von den verschiedenen Vulkanen Italiens, sey wegen der Stückebesonders interessant, die die Präexistenz krystallinischer Körper,in den Gebirgsmassen , welche durch das vulkanische Feuer bear-beitet, und in dem Lava-artigem Zustande ausgeworfen worden, be-gründeten / 1

Man weiss , was für Vorrichtungen und Beschickungen dazugehören, um Mineralien in Fluss zu bringen, und wie sie aussehen,nachdem sie in Fluss gebracht worden sind : so Etwas sieht manin vulkanischen Bergen nur selten. Die meisten Laven und Basaltetragen, die oft statt findende Porosität ausgenommen, wenig Merk-male einer vorhergegangenen Schmelzung. Und finden sich ja fremd-artige Fossilien darin , so sind sie mehrentheils entweder ganz un-versehrt, oder haben nur wenig von der Hizze gelitten. Ich nennedavon nur die Splitter und Platten von Thonschiefer, die sieh sohäufig in der Puzzolane bei Andernach befinden. Der grössteTheil ist ganz frisch, und könnte noch z.ur Maurerarbeit angewen-det werden nur die kleinere Menge ist mehr oder weniger rotligebrannt. So auch die Sandsteinbrocken, in verschiedenen Basal-ten, besonders an der blauen Kuppe bei Eschweye, in Hessen , andenen man ebenfalls nur mehr oder weniger Einwirkungen von er-littener Hizze bemerkt. Ich unterlasse eine Menge anderer bekann-ten Beispiele hier anzuführen, da selbst auch noch brennende Vul-kane Granit und andere fremdartige Fossilien ganz unversehrt aus-werfen. Wie konnten diese sich halten, wo alles schmelzen sollte!"

..Da wir uns bei Dingen, die wir nicht sehen und berührenkönnen, immer mit Wahrscheinlichkeiten behelfen müssen; so findeich höchst wahrscheinlich , dass eine eigene , uns noch unbekanntemineralische Mischung, in einer noch unerreichten Teufe verborgen

7 Jahrg. 1813. S. 515.